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Uebertrag Fr. 25485. —
Langnau » 2850. —
Adlisweil , 640. —
Meilen , 2990. -
Rümlang » 951. 81
R.
»
»
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Summa Fr. 33451. 81 R.1860.
Für die verfolgten Christen in Syrien .
Im Juli 1860 kamen aus dem Orient die betrübendsten Berichte, daß der Kampf zwischen den(christlichen) Maroniten und den (mohamedanischen) Drusen in Syrien , besonders am Libanonneuerdings ausgebrochen und daß die Erstem auf gräuelhaste Weise verfolgt zu eiliger Flucht ausihren Dörfern gezwungen seien, um in Beyruth Schutz und Hülfe bei den dortigen Christen undnamentlich bei den europäischen Konsulaten zu suchen. Bald gingen dann auch ähnliche Berichtevon Gräuelthaten und Metzeleien aus andern Gegenden Syriens ein und ungeachtet die meisteneuropäischen Mächte durch ihre Konsulate sich beim Sultan um Abhülfe verwandten, dauerten diegrausamsten Verfolgungen fort und bereits waren über 160 Dörfer im Libanon und die volkreicheStadt Zahleh von den Drusen und Kurden zerstört und viele Tausend Christen gemordet worden.Auf diese Nachrichten hin ging ein Schrei des Entsetzens durch ganz Europa und es bildeten sichsofort Vereine zu Unterstützung der vertriebenen und aller Habe beraubten Christen in Syrien ,wobei die Schweiz und namentlich auch der Kanton Zürich nicht zurückblieb'). — In einer öffent-lichen Danksagung theilen die Herren Pfarrer Zollinger, Jmhof, Theilung und Forrer in Winter-thur u. A. mit, daß ihnen bis zum 1. November 1860 im Ganzen Fr. 35551. 72 R. für diearmen Christen in Syrien eingegangen sind. Davon kommen aus dem Kanton Zürich Fr. 14189.24 R., aus Basel Fr. 10,682. 93 R., aus Stadt und Landschaft Schaffhausen Fr. 2600, ausAppenzell A.-Rh. Fr. 645. 50 R., aus Stadt und Landschaft St. Gallen Fr. 5499. 25 R., ausThurgau Fr. 227. Dabei ist nicht inbegriffen die erkleckliche Sammlung, welche die Herren Ryffelund Komp. in Stäfa eigens zu veranstalten und zu versenden sich bemüht haben; ebenso nicht dieSammlung von Kleidungsstücken, die von der Expedition des Landboten ausgegangen ist, fernerist nicht inbegriffen eine Sendung von Fr. 1303 als Ertrag der Liebeesteuer aus dem KantonGlarus von Herrn Brunner daselbst direkte versandt. Die dem obgenannten Komitö in Winterthur übergebenen Beiträge wurden an die Herren Duchöne, Stüßi und Komp. in Beyruth übersandt.
Zu der Steuer aus dem hiesigen Kanton haben beigetragen: Zürich und Umgebung Fr. 6173.62 R. (größtentheils durch das Haus Trümpler und Gysi besorgt), Winterthur und UmgebungFr. 2574. 70 R. Dabei dürfen nicht unerwähnt bleiben die Kirchensteuern und Schülerkollekten:Aeugst Fr. 35, Affoltern a./A. Fr. 20, Andelfingen Fr. 125. 10 R., Bauma Fr. 50, DenkenFr. 67, Berg a./Jrchel 17. 30 R., Buchs Fr. 67. 40 R., Dachsen Fr. 74, Dägerlen Fr. 118.
') Da es begreiflich nicht in der Aufgabe dieser Chronik liegen kann. diese Gräuelscenen zu beschreiben, so verweisenwir auf die Zeitungiblätter, die vom Juli bis Ende August fortwäbrend darüber berichteten, wie z. B. die FreilagszeitungNro. 30 vom 27. Juli 1880 rc., ebenso die Neue Zürcher Zeitung vom gleichen Datum rc.