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Dübendorf. Weil-Berg und Gfenn-Hermikon uud den 4 Civilgemeinden: Dübendorf , Berg, Gfenn, Hermikon. Die Schul-gemeinde Dübendorf umfaßt bloß die Ortschaft Dübendorf und Stettbach-Kämmaten. Die Schulgemeinde Weil-Berg bestehtaus den Ortschaften Weil, Gockhausen , Dübelstein, Geeren. Die Schulgemeinde Gfenn-Hermikon umfaßt bloß diese beidenOrtsnamen. Die Civilgemeinde Dübendorf umfaßt die Ortschaften: »Dübendorf. Weil und Gockhausen ; die CivtlgemeindeBerg die Ortschaften: Dübelstein, Geeren, Kämmatten und Stettbach. Die Civilgemeinden Gfenn und Hermikon bestehenbloß aus diesen Ortschaften.
1852, Die Gemeinde läßt den Bau der Straße gegen Wangen im Akkord ausführen. —1853, 15, Januar, brannte in Stettbach, Gemeinde Dübendorf , ein Haus ab. — 1858,4. März, brannte in Dübendorf Morgens 10 Uhr ein großes von 4 Haushaltungen bewohntesHaus ab. — 1860, 26. September, brach im Hause des Hin. Präsident Denzler Feuer aus, konnteaber bald bewältigt werden. Man vermuthet Brandstiftung.
Dürnten.
(Im Volksdialekt „Dürten". Urkundlich kommt die Burg Tunriude schon im I- 744 vor, denn Tunriudun und Tun-ruthun später Tunretun, Tunkten, Dürnton rc., dessen Bedeutung nicht mit Sicherheit anzugeben ist.)
Bezirk Hinwcil, Kirch- und politische Gemeinde. Zunft Bubikon . IV. Militärbezirk. 6. Notariatskreis Wald, feit 1854.Sie besteht aus den 3 Civil- und Schulgemeinden: Dürnten, Oberdürnten und Thann. Die Civil und Schulgemeinde Dürntenumfaßt die Ortsnamen Dürnten, Bärenbach, Edikon. Harzacker, Kammer. Kellerloch, Leltenmoos, Nebschacher, Rothenstcin,Rothhaus, Senmveid, Tammel, Tannägerten und Winterhaldcn. — Die Civil- und Schulgemeinde Oberdürnten zählt dieOrtsnamen: Ober-Dürnten, Absägeten, Angel, Bodmen, Breitenmatt, Ettenbohl, Garweid, Ghangetwies, Gruben, Häußlen,Hasenstrick, Hub, Hubacker, Käntlibach, Landenstiel, Langacker, Langrüti, Lätten, Looren, Nauen , Orn, Rezletsmoos, Röteln,Schneebübl, Schlieren, Teufenbohl, Thülen, Tobcl, Tvbeli und Tümmlen. — Die Civil- und Schulgemeinde Thann um-faßt die Ortsnamen: Thann, Brunncnbühl, Gugzenbühl, Guldistud, Halben, Joweid, Sandbühl und Wurstbrunn.
1850. Dürnten erhält eine obrigkeitliche Salzwage. — 1851. Das Kriminalgericht verurtheilteam 12. Juli den wegen großartiger Unterschlagungen und Betrügereien im Betrag von 16570 Fr.in Untersuchung gezogenen alt Gemeindammann Honegger von Dürnten zu 10 Jahren Ketten-strafe und das Obergericht bestätigte im September das Urtheil. — 1854, April. Die Gemeindeließ durch Hrn. I. Keller in Unterstraß drei neue Glocken gießen, deren harmonisches Geläute all-gemein erfreute. — Die Konzession zum Bergbau auf Schieferkohlen am Oberberg bei Dürntenwurde den Hrn. Andreas Biedermann von Winterthur , Gustav Brändli von Rappersweil und Joh.Wolsensberger von Pilgersteg-Wald ertheilt. — Am 7. Oktober wurde die Gemeinde Dürnten vomNotariat Grüningen getrennt und mit demjenigen von Wald vereinigt. — Die am 10. Juni durchHagelschlag geschädigte Gemeinde erhielt an den auf 8098 Fr. 46 Rp. geschätzten Schaden einenUnterstützungsbeitrag von 450 Fr. — 1857. Der im Jahr 1851 in Folge der Veruntreuungendes Gemeindammanns Honegger gestiftete Hülfsverein erstattete über seine Thätigkeit am 31. August1857 Bericht an den Regierungsrath und legte über die erfolgte Liquidation Rechnung ab, welchegenehmigt wurde, worauf der Verein sich auflöste. — 1858. Die Konzession des Schieferkohlen-bergwerks am Oberberg-Dürnten, erste Abtheilung, wird der bisherigen Gesellschaft neuerdings er-theilt. Nach den Berechnungen sollen die Schieserkohlenlager von Dürnten und Uznach zirka 20Millionen Zentner Kohlen enthalten. — 1859. Der Gemeinde Dürnten wird an die Kosten derStraßenbaute dritter Klasse vom Kirchdorf Dürnten über Thann nach Rüti ein Staatsbeitrag von5000 Fr. ertheilt.