nach Mettmenhasli erhielt Regensdorf einen Staatsbeitrag. — 1855, Juni wurden durch Einbruchaus der Gemeindskasse 16—1800 Fr. gestohlen. — 1859, am 28. April feierte die SekundärschuleRegensdorf ihren 25jährigen Bestand. — Die Gemeinde erhält gegen eine Rekognitivnsgebühr von400 Fr. ein Metzgrecht auf die gesetzliche Dauer von 10 Jahren. — Don der im November einge-sammelten Liebessteuer für die im Sommer durch Hochgewitter geschädigten Gemeinden erhieltRegensdorf 535 Fr.
Rheiuau.
(Urkundlich Ninaugia 853, Ninauua 858, Rinhouua 870, Rinanauua 876 — „die Au im Rheins".)
Bezlrk.Andelsingen. Kirch-, politische und Schulgemeinde. VIII. Militärbezirk. 32. NotartatSkrets Rheinau (in Feuer-thalen): besteht einzig aus dem Flecken Rheinau und der nunmehr aufgehobenen, in eine Spitalanstalt umgewandeltenKlosterabtei gl. Namens,
1851, 16. Januar Nachts wurden bei Rheinau vom schweizerischen Ufer aus einem Badenserdrei Kugeln in's Haus geschossen. Glücklicher Weise trafen dieselben in ein leeres Zimmer. Eswurden zürcherischer Seits zwei Verdächtige verhaftet. Die muthmaßlichen Thäter, zwei Brüder vonRheinau, wurden am 12. April vom Kriminalgericht mit Gefangenschaft und Buße bestraft, vomObergericht jedoch bloß für verdächtig erklärt und zu Bezahlung der Kosten verurtheilt. — 1852,16, April verunglückte bei Rheinau unterhalb der Brücke durch das Scheitern eines mit 20 FaßSalz beladenen Schiffes der Schiffmann Konrad Fehl und der 14jährige Heinrich Schneider, beidevon Oberried bei Eglisau . Ein Mann und ein Knabe konnten sich retten. Hr. Dekan Hafner nahm danneines der acht Kinder des Fehr an Kindesstatt an. — 1856, 4. Oktober brannte in Rheinau dasHaus und die Scheune der Gebrüder Reutemann in Folge böswilliger Brandlegung ab, wobei ein70jähriger Mann den Tod fand. — 1857, September. Die Conventualen von Rheinau Petitionirenvergeblich bei der Regierung um Gestaltung der Ausnahme von Novizzen. — 1859. In Rheinaustarb der Abt Januarius Schalter nach dem Mittagsmahle vom Schlage gerührt. — Als neuer Abtwurde von dem Convent unter Leitung der Aebte von Einsiedeln und von Mariastein der jüngste,(49 Jahre alte) Conventual, der bisherige Präsekt Leodegar Jneichen von Jnweil, Kanton Luzern ,gewählt. Die Einsegnung erfolgte Sonntags den 18. September. — In Rheinau sind die natür-lichen Pocken ausgebrochen.
RichterSweil.
(Im Volksdialekt Nichtischweil. Der Name Nichlliswile kommt 1282, dann später Nichtiswil, RichtenSwil Die ältesteurkundliche Form fehl!,)
Bezirk Horgen . Kirch-, politische. Civil-und Schulgemeinde. 11, Militärbezirk. 14. Notariatskreis Wädensweil. Zur Kirch-gemeinde Nichlersweil gehört auch Samstagern , das eine eigene Schulgemeinde bildet; aber mit derjenigen von Richrersweil einungetheiltes Schulgut besitzt. Die Kirchgemeinde theilt sich auch tn Dorf und Berg Richterswetl; ersteres umfaßt die Orts-namen: bei und hinter dem Adler, alt Schloß, innert dem Bach, Breiten, bei der Brugg, bei der obern Brugg , Buchten,Burghalden, im Dorf, Dorfbach, Ehrten, Engel, Feld, Friedhof, Gießen , diniere und vordere Gerwe, ob und neben derGerwe, Gyger, Garnhänke, Greifen, Hirzen, Hirschelgaß, Hermann. Häftel, Hafen, Horn, Hirtenstall, Huser, Kloster, beiund unter der Kirche, Kirchenrejh, Kirchgaß, ob dem Krummbach, Leeman, Langgaß, Müllenen, Mülltbach, Plätzli, Reid-holz, Rvßli, Rosengarten, Spicher, Sptllhof, Schulgaß, Schulhaus, Specki, Schnarrenberg, Zweischeurlenen, Scheller, amSee, Sonnen, Weid, Töß, Weidli, Wyliger, Weiherhaus. Die Abtheilung RichterSweil tm Berg umfaßt die Ortsnamen; Alt-hauS, Allmend, Bellen, Bach, Dürsenen, Egg, Esel, Feldmoos, Grüth, Herrlisberg, Haslenzopf, Haslen, Hügsam, Kalchbühl,
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