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Erster Band. Entwickelungsgang und Bildungsmittel der Menschheit.
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Mittel der Forschung. — Anfange der Menschheit.

wir uns noch immer vergeblich. Die Urgeschichte soll uns belehren aber kann sie

Wenn wir ehrlich sein wollen, müssen wir offen gestehen, daß die Lücke zwischen denuns nächststehenden Tieren und der Menschheit trotz alles Forsche,rs 'md Muhen- nochimmer so gut wie nnausgefüllt ist. Wenn der Darwnusmus dm Abstammung de-Menschen zunächst von einem Geschöpfe behauptet, das zugleich als der SllimmvÄcr dermenschenähnlichen Affen gelten müßte, so ist es ja nicht unwahrscheni ich, ß s ^ irichtig ist; aber sie ist gleichwohl noch immer Theorie, nicht aus unmittelbar uberzeilgendeThatsachen, sondern auf logische Schlüsse gegründet. Das Zwischeiig ieMenschen und der Tierwelt der Gegenwart ist nicht gefunden — nn egen , , , chältesten Reste der Menschen zeigen ihn im ganzen so wie er heute ff 'niederen Entwickelnngsform, und keiner dieser Vorfahren wurde, wenn I,

Menschen der Gegenwart mischte, als völlig fremdartiges Wesen erschmnen Noch wgeglückt sind die Versuche, die heutigen Naturvölker als Mittelglieder Misch . „und Affen hinzustellen, in nichts zerfallen ist die Behauptung, die krankhafte rschem g

Nach WiMan Nach E. Schmidt.

der Mikrocephalie sei ein Rückfall in eine Vorstufe der menschlichen Entwickelung — kurz,die Abstammung des Menschengeschlechts von tierischen Vorfahren ist, wie gesagt, wohlwahrscheinlich, aber bewiesen im strengsten Sinne des Wortes ist sie nicht.

Sicher ist nur, daß die Anfänge der Menschheit weit, sehr weit zurückgehen; mitGewißheit verfolgen wir ihre Spuren bis in die ersten Zeiten jener merkwürdigen Periodeder Erdgeschichte, die der jetzigen vorausgegangen ist und sich durch die Vereisung großerTeile der nördlichen Halbkugel, durch ein Vorrücken des polaren Klimas bis ins südlicheund mittlere Deutschland charakterisiert — bis in die Eis- oder Diluvialzeit also. Aberwahrscheinlich haben Menschen, von denen der Gegenwart wenig verschieden und nur anKultur ihnen unendlich nachstehend, schon in der vorhergehenden wärmeren Periode, derTertiär- oder Brannkohlenzeit, die Erde bewohnt. Es würde zu weit führen, alle dieeinzelnen Funde zu nennen, aus denen namentlich französische Forscher das Dasein desTertiärmenschen in Europa abgeleitet haben. Fast überzeugender sind die Fundstücke, dieaus einigen G'neuden Amerikas, besonders aus Kalifornien und Argentinien , stammen.Im Jahre 1866 wurde in einer Goldgrube Kaliforniens ein Schädel entdeckt, den mannach dem Fundorte als Calaveras-Schädel zu bezeichnen Pflegt. Die Schicht, der erentnommen war, bestand aus alten vulkanischen Ablagerungen (Tuff) und gehörte, wiekaum zu bezweifeln ist, der Tertiärzeit an; Grund genug, die Echtheit des Schädels zu