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Erster Band. Entwickelungsgang und Bildungsmittel der Menschheit.
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188 Baukunst: Romanische Epoche des Mittelalters.

ausspricht. Diese Anordnung ist ganz aus lokalen Verhältnissen herausgewachsen, erinnertaber in der dekorativen Ausbildung und durch die auf leichten Säulenreihen ruhenden,stark überhöhten Halbkreisbogen an arabische Hofbauten. An dem sogenannten Fondacodei Turchi sind noch zum Teil antike Kapitelle zur Verwendung gekommen. Die Fassadevon Palazzo Loredan zeigt hochgestelzte Rundbogen, im Erdgeschoß meist antike Kapitelle,im Obergeschoß nengearbeitete nach dem Muster von S. Marco. Jedenfalls war ur-sprünglich nur das Erdgeschoß und ein oberes Stockwerk vorhanden. Im allgemeinen

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127 . Die Kirche ;-r Korgund (Norwtgrn), 12. Jahrh.Ansicht und Grundriß. Nach Dahl.

bleibt der Charakter venezianischer Palastfassaden noch im 13. Jahrhundert derselbe wiefrüher, nur werden die Einzelfvrmen pikanter. Ein Beispiel dieser Art ist der PalastS. S. Apostoli am Osnal ^rancks. Das römische Thor in Capna, aus der Zeit Friedrichs II.stammend, war von unten runden, oben achteckigen Türmen eingefaßt, deren Gliede-rungen antikisierend sind. In der Thorwölbung waren Reliefs angebracht, welcheTrophäen und Siege des Kaisers darstellten. Aus Sizilien, bei Palermo , werden vonRoger II. zwei Lustschlösser, Minenio und Achisiana genannt, erbaut, von denen nurnoch Ruinen einer spitzbogigen Architektur erhalten sind. Von Wilhelm I. stammt dieZisa, ein Schloß bei Palermo , mit Spitzbogen und maurischen Formen, von Wilhelm II.