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Erster Band. Entwickelungsgang und Bildungsmittel der Menschheit.
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252 Baukunst: Die Spätrenaissance.

der Mitte, hat nichts Festungsartiges auszuweisen, sondern öffnet sich nach außen mit einerreichen Fensterarchitektur zwischen Pilastern. Palladios Palastarchitektur ist typisch ge-worden; er wendet sür die Fassaden stets die antiken Ordnungen an, und zwar mit Vor-liebe eine durchgehende Ordnung mit einer Attika für das obere Geschoß, das Erdgeschoßin derber Rustika bildete dann nur die Basis. Der Umbau des Palazzo della ragione inVicenza , später die Basilika genannt, zeigt eine Hallenarchitektur, Halbsäulen und Gebälk

17S. NrNüM Marcnntonia Tirnr M Uirrnxn (Mitte des t6. Jahrh.).Nach einer Photographischen Naturaufnahme.

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umschließen rechtwinkelig die Arkaden, welche kleinere, durch ein Gebälkstück geradlinigabgeschlossene Öffnungen zur Seite haben, in Wiederholung eines von Sansovino an derBiblioteca di S. Marco in Venedig angewendeten Motives. Palazzo Marcantonio Tienein Vicenza ist der schönste mit einer Säulcnordnung. Palazzo Valmarana zeigt durch-gehende Kompositapilaster, welche zwei Geschosse einschließen. Palazzo Chieregati zeigt ander Fassade offene Säulenhallen in zwei Geschossen übereinander. Unvollendet gebliebenist das Kloster der Caritä in Venedig. — Der Hauptbau Vasaris sind die Uffizien in Florenz mit der schönen, durch Architrave abgedeckten Halle des Erdgeschosses und den mit Kon-solen versehenen Wandstreifen unter den Balkons des Hauptgeschosses. Das Fassaden-