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Holz und Stein als Baumaterial der Wände.
daher sehr zu empfehlen, in Abständen von etwa 2 inüber die gesamte Grundfläche verteilt, Pfähle schlagen zulassen, oberhalb welcher man dann durch eine 1 bis 1,s instarke Betonschicht eine zusammenhängende Steinplatteschafft. Es ist sogar im Vertrauen darauf, daß eine solchePlatte gleichmäßig einsinken müsse, versucht, dieselbe ohnePfahlrammung auszuführen. Der Erfolg hängt aber indiesem Falle von unberechenbaren Zufälligkeiten ab, denneinesteils kann die Platte bersten und das ganze Bauwerkgefährden und andernteils können im Grunde verborgenealte Fundamentreste oder sonst vorhandenes Pfahl- undSteinwerk ein ungleichmäßiges Senken herbeiführen, wo-durch das Bauwerk seine lotrechte Stellung einbüßen muß.Liegt der Grundwasserspiegel wesentlich tiefer, als derFußboden der zu gewinnenden Räume, so ist es zursicheren Haltung einzelner freistehender Pfeiler notwendig,diese mit den Nachbarpfeilern oder angrenzenden Mauernin gehörige Verbindung zu bringen. Hierzu gewährendie, wie Seite 96 ausgesprochen, schon im Altertumbekannten Erdbogen ein sehr geeignetes Mittel, undAbb. 279 zeigt, in welcher Art dieselben z. B. beim Baudes Kaiserquaispeichers in Hamburg nutzbar gemacht sind,wo die Pilotage schon 2,s in unter dem Kellerfußbodcngekappt werden mußte.
Die sonstigen Arten künstlicher Fundierung findenihrer beträchtlichen Kosten halber bei Hochbauten seltenAnwendung und dienen vielmehr nur für Brücken, Hafen-bauten, Leuchttürme und andre Aufgaben der Ingenieur-kunst, deren Grundban oft noch die weitere Schwierigkeitbietet, daß er unter hohem Wasserdruck ausgeführt werdenmuß. Von den hierbei verwendeten Gründungsarten seiendeshalb nur einige kurz erwähnt. Als älteres Verfahrenist zunächst die Fundierung auf versenkten Brunnenzu nennen, wobei auf einem Bohlenkranz ein cylindrischerMauerkörper aufgeführt wird, aus dessen Innern manden Boden herausgräbt oder baggert, wonach der ganzeMauerring einzusinken beginnt. Die Blauer wird nunhöher geführt und das Austiefen des Bodens fortgesetzt,bis sich zeigt, daß der Bohlenkranz auf der tragfähigenSandschicht angelangt ist. Bei einem Wohnhanse müssenin Abständen von etwa 4 m unter sämtlichen Mauernähnliche Brunnen versenkt werden. Nach Vollendung desSenkens wird der Hohlraum dieser Brunnen gänzlich mitBeton angefüllt, wonach man dieselben mittels Bogenoder eiserner Träger verbindet und hierauf die Mauernbeginnen läßt. In fließendem Wasser würden sich solcheBrunnen indes nicht mauern lassen, und man hat siedaher durch genietete eiserne Rohre von 0,7 bis 1 mDurchmesser zu ersetzen versucht. Dies hatte den bestenErfolg und legte den Gedanken der Caisson -Gründungnahe, wobei eiserne Kästen von mitunter gewaltigen Di-mensionen schwimmend nach der gewünschten Baustellegebracht, dort verankert und allmählich durch Aus-füllung mit Konkret versenkt werden. Die Sicherung des
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