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Die Technik deS Bauwesens.
sie mit einer möglichst großen Fläche anf dem Terrain ausruhen. Die allmählichenAbtreppungen bis zur oberhalb gewünschten Stärke heißen Banketts, die unterste Mauer-schicht nennt man die Fundamentsohle. Diese soll stets so tief unter der Erdoberflächeliegen, daß sie als frostfrei zu betrachten ist. In der gemäßigten Zone wird daher0,«°—1 m die geeignetste Fundamenttiefe bilden. Es darf aber niemals übersehen werden,welche Beschaffenheit der Boden an dieser Stelle besitzt, denn nur, wenn er gewachsenund fest ist und keine Baumwurzeln oder sonstige säulniserregende Stoffe mehr enthält,kann mit Sicherheit darauf gebaut werden. Zeigt sich der Boden aber als künstlich auf-geschüttet oder infolge seiner natürlichen Beschaffenheit nachgiebig, so sind die Fundamentetiefer bis auf den festen Baugrund hinabzuführen, und erweist es sich, daß der Bauplatzbis zu größerer Tiefe Moorboden enthält, über einem verschütteten Flußlanfe liegt, oderaus sonstigen Umständen nicht tragfähig ist, so werden besondere Vorkehrungen zur Siche-rung der Fundamente erforderlich.
276. Setonmasrhine mit Klümeßvorrirhtung mn Fülltrichter von Gauhe, Gockel L Co. in Oberlahnstein.
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Liegt der feste Baugrund nur wenige Meter tief, so kann man oft den schlechtenBoden ganz Herausgraben und eine entsprechende Sandschüttung dafür einbringen, wobeinur darauf zu achten ist, daß diese gegen Ausweichen nach den Seiten zu gesichert wird.Stellen sich die Kosten solches Verfahrens zu hoch, so kann man durch die unsichere Erd-schicht hindurch Pfähle rammen, mittels derer sich die Last des Bauwerkes bis auf denunteren besseren Grund überträgt. Am oberen Ende sind die Pfähle aber stets so tiefabzuschneiden, daß sie nirgend über den niedrigsten Grundwasserspiegel hervorragen.Hierauf beginnt das Mauerwerk, zu dessen Aufnahme man bis vor kurzem einen Schwell-rost, d. h. ein Gefüge von Bohlen oberhalb der Pfähle herzustellen Pflegte. Es hat sichaber gezeigt, daß solche liegende Schnitthölzer noch viel leichter der Fäulnis ausgesetzt sind,als die Pfähle selbst, und es wird infolgedessen jetzt stets vorgezogen, die Pfahlköpfe etwa0,« bis 1 in tief mit Betonschüttung zu umgeben und hierauf das Mauerwerk unmittelbarbeginnen zu lassen. Will man noch sicherer gehen, so werden zu gleichmäßiger Verteilungdes Druckes gewalzte eiserne Balken in den Konkret eingebettet. Unsre Abb. 278 u. 279zeigen dieses Verfahren, das in der That vortrefflich bewährt genannt werden darf.
Oft bietet die Haltung der Fußböden auf nachgiebigem Untergründe verdrießlicheSchwierigkeiten, und sofern es sich um Räume von einiger Ausdehnung handelt, ist es