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Die Dächer und ihre Eindeckung.
808 . Klmricvator von Garihe, Gorker L Co. in Gbcrwhnstein am Rhein ,a Kettenglieder für Steintransport, b d Mörtelkasten,o Wasser- oder Mörteleimer.
der wirklichen Baupraxis entnommenen Bei-spiel deutlich erkennen und zeigt zugleich,wie mannigfaltig alle verschiedenen Dach-arten miteinander in Verbindung tretenmüssen, wenn es gilt, den vielseitigen An-sprüchen an Raum, ästhetische Wirkung undZweckmäßigkeit, sowie auch den speziellenWünschen des Bauherrn zu genügen.
Für die Konstruktion der Tragegerüstevon Dächern ist zu beachten, daß neben derEigenlast die Last der Dachdeckung, derWinddrnck und je nach der Neigung auchSchneelast aufzunehmen ist. Die einzelnenTeile werden daher oft sehr ungleichmäßigund mithin ungünstig in Anspruch ge-nommen, ein Umstand, dem sowohl beihölzernen wie bei eisernen Dächern wesent-lich Rechnung getragen werden muß. Fürdie Anordnung der ersteren ist es die wich-tigste Vorbedingung, ob der Dachstuhl aufeiner vollständigen Balkenlage ruht, d. h.unterstützt ist, oder ganz freitragendkonstruiert werden soll. Bei unterstütztenDächern wiederum können die Sparren ent-weder unmittelbar in die Balken verzapftsein, oder die Traufe liegt um ein Knie-stockwerk oder eine sogenannte Drempelwandhöher. Unsre Abb. 311—322 zeigen einigeKonstruktionen für diese verschiedenen Artenvon Dächern. Die Hölzer, die die Sparren-unterstützung tragen, nennt man Stnhl-sänlen, und je nachdem dieselben lotrechtoder schräge angeordnet sind, ergibt sich Ver-stehende oder liegende Stuhl. Nur jederdritte oder vierte Sparren erhält die volleTragekonstruktion; die übrigen Gebinderuhen auf Pfetten, welchletztere mit ihren Kopf-bändern zugleich dennötigen Längenverbandherstellen. Mitunterwerden auch an Stelleder Sparren nur Pfet-ten angewendet, wonachsich das sogenanntePfettendach ergibt. Sinddie Balken nicht ge-nügend durch Wändeunterstützt, so muß alsTragekonstruktion fürdieselben ein einfachesoder doppeltes Hänge-werk in das Dach ein-gebaut werden. Unsre