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Erster Band. Entwickelungsgang und Bildungsmittel der Menschheit.
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Die Technik des Bauwesens.

Abb. 319 zeigt, wie sich diese Anordnung im Prinzip gestaltet. Unter den Sparrenstehen die Hängestreben, die mittels des zwischengefügten Spannriegels die Hängesäulenin ihrer Lage erhalten, und an letztere werden die Balken mittels eiserner Tragbügel an-gehängt. In welcher Art sich aus dem doppelten auch ein dreifaches Hängewerk entwickelnläßt, zeigt Abb. 320 an dem Zeltdach des Hamburger Panoramagebäudes, bei welchemsich zwanzig solcher Tragebinder um einen Mittelpfosten Herumsetzen.

Freitragende Dächer ohne Balkenlagen hat man im Altertum nicht konstruierenkönnen, und wie man sich in dieser Beziehung half, lassen die Abb. 77 u. 85 unsres

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ersten Abschnittes erkennen. Ebenso hatten die frühchristlichen Basiliken bei ihren offensichtbaren Dachränmen durchweg in Tranfhöhe Binderbälkcn, wie auch die BasilikaSt. Paul in Rom , Abb. 102, solche ausweist. Schon im Mittelalter aber war man imstände, ganz freitragende Dächer zu bauen, und unsre Abb. 317 gibt in dem Saaldachdes Schlosses zn Snlly ein Beispiel von außerordentlicher Eleganz der Anordnung. Neuer-dings bieten diese Dächer, wie sie in der verschiedensten Art über Saalbantcn und Schuppenzur Ausführung gelangen, keine namhaften Schwierigkeiten, weil der frühere Stolz derZimmerwerkszunft, alles mit den Mitteln der eignen Technik auszuführen, nicht mehrbesteht und infolgedessen, wie unsre Abb. 323 zeigt, anstandlos eiserne Bolzen und Zug-stangen für alle gefährdeten Punkte verwandt werden. Speziell hat sich hierdurch das