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Erster Band. Entwickelungsgang und Bildungsmittel der Menschheit.
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Die Decken und Gewölbe.

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ihrem Erfinder Schürmann genannten Patentdecken, bei welchen die Bandeisenstreifenbuckelartige Ausstanzungen erhalten, um dem Mörtel noch besseren Halt zu bieten. Mitnicht weniger gutem Erfolge kann man statt der Steindecke Gips- oder ZementdielenZwischen die eisernen Deckenbalken legen oder, wie Abb. 349 zeigt, die Zwischenräume mitWellblech füllen, das zur Schallabdämpfung mit einer Betonschicht abgeglichen wird. Sollendlich die Anzahl der zur Verwendung kommenden eisernen Träger eine geringere sein,so bietet das Monierverfahren ein Mittel, um die Decken auf leichteste Art bis 3 infreitragend einzurichten. Es wird zu diesem Zwecke, wie in Abb. 350, eine Wölb-schalung hergestellt, die manin Abständen von etwa 7 oiumit dünnen Eisenstangen be-legt. Quer hierzu folgen inEntfernungen von 15 oiu eben-solche Stangen, die nur, soweitdies wegen der leichten Ver-schiebbarkeit während der Ar-beit erforderlich ist, leicht an-geheftet werden. Hierauf be-schüttet man die ganze Flächemit gutem Beton und fülltspäter in gleicher Art mitMagerbeton auch den Raumbis zur Oberkante der Träger.

Die obere Fläche bildet danach,mit Linoleum belegt, zugleicheinen sehr bewährten undbesonders für Geschäftsräumebeliebten Fußboden, und dieUnterseite kann man ohneweiteres als sichtbare Deckeverputzen.

Einennamh asten Kultur-fortschritt gegenüber der hori-zontalen Stein- oder Holzdeckebilden die ersten Versuche zurHerstellung der Gewölbe,deren Ban, wie in der Ein-leitung ausgesprochen wurde,den Ägyptern bereits 1600v- Chr. bekannt gewesen ist.

Die weitere Ausbildung des xrosiTR mir u o-ML

den Gewölben zu Grunde lie- SSL— sss. Verschiedene GewiNbeforuien.

genden Konstruktionsprinzipes

gelang aber erst den Etruskern und wurde später von den Römern aufgenommen, derenälteste erhaltenen Gewölbebauten die ungeheueren rundbogenförmig geschlossenen Kanäleder Kloaken aus dem 6. Jahrhundert v. Chr. sind. In der Folge haben die Römer dieDheorie des Wölbens mit großer Sicherheit beherrscht, wie wir noch heute staunend andem Pantheon bewundern, dessen Prachtvolle 30 v. Chr. erbaute Kuppel, wie unsre^bb. 90 des ersten Abschnittes zeigt, eine Spannweite von 41 in besitzt. Während derKaiserzeit fand dann der Gewölbebau weitere Fortbildung in den großartigen Thermen-anlagen, von deren Reichtum Abb. 92 eine Vorstellung gewährt. Später wurde derselbeauch vom byzantinischen Stile aufgenommen, der speziell das Tonnen- und Kuppelgewölbepflegte, und während des Mittelalters erreichte er seine höchste Blüte in den gotischenKathedralen. Die himmelanstrebenden, spitzbogenförmig gestalteten Kreuz- und Stern-

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