Die Treppen und Aufzüge.
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Überstand geben kann. Unsre Abb. 368 u. 369 lassen den Unterschied zwischen diesenbeiden Treppenarten deutlich erkennen.
Die einfache Treppe führt in einem ununterbrochenen geraden Lauf von einemGeschoß bis znm nächsten. Bequemer wird die Treppe, wenn in der Mitte ein Ruhe-platz, Podest genannt, eingefügt ist. Die in der Abbildung dargestellte Treppe ent-hält zwei Podeste und ist daher dreiarmig. Von noch größerer Bedeutung für dieBequemlichkeit des Ersteigens ist indes die Höhe der einzelnen Stufen und ihre zu dieser>u bestimmtem Verhältnis stehende Breite. Erstere wechselt in der Regel nur zwischen16 und 18 ein, wo-gegen die Auftritt-breite, um das Er-steigen dem mensch-lichen Schritt anzu-passen, zwischen 30und 25 am schwankt.
Bei den besseren Trep-pen Pflegt man dieSumme der doppeltenHöhe und der Breitegleich 63 cnn zu ma-chen, wobei das über-stehende Profil derTrittstnfen indes nichtmitzurechnen ist. Diesenkrechten Füllbretterunter den letzterenheißen Stoßstufen undwerden aus schwäche-rem Holz gefertigt.
Die Podeste sind gutzu unterstützen und er-halten am besten einekleine Balkenlage. Beischmalen Treppen ru-hen sie aber auch oftauf den einfach durch-geführten Wangen-brettern, die durchstarke Mauerhaken mitden Wänden verbun-den sind. Einen wich- _ ». .
tigen Teil der Treppen hiti-i-fpMs-i-i sinken.
bilden die Geländer s?»—s?». Treppe» »»s Stet» »»L Eisen-
oder Handläufer, die
stets aus hartem Holz hergestellt und poliert werden. Sie ruhen in der Regel auf hölzernenoder eisernen Traillen, die in die Wangen verlocht, bezw. bei aufgesattelten Treppen mittelsKropfstücken an der Seite derselben befestigt werden, wodurch die Treppe wesentlich an nutzbarerBreite gewinnt. Die Last der ganzen Treppe ruht mittelbar auf der untersten Stufe, diemassiv oder aus starkem Holz kastenförmig hergestellt sein muß, Blockstufe heißt und gleich-zeitig zur Befestigung eines Mäklers dient, der das Ende des Geländers aufzunehmen hat.
Für Steintreppen gibt es ebenfalls zwei verschiedene Ausführungsweisen, indemman die Stufen entweder beiderseits durch Mauern unterstützt oder einseitig fest ein-mauert. In letzterem Falle erhält man die sogenannten freitragenden Treppen, beidenen die Last, wie Abb. 370 zeigt, durch die mittels Falzen ineinander ruhenden Stufen
Das Buch der Erfind. I. 52
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