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Erster Band. Entwickelungsgang und Bildungsmittel der Menschheit.
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Die Technik des Bauwesens.

Sollen an den Fußboden noch weiter gehende Anforderungen gestellt werden, sobedient man sich vor allem des Eichenholzes, das entweder, gleichfalls zu Riemen verarbeitet,den Stabfußboden, auch Bandparkett genannt, oder, zu Tafeln verleimt, das Tafel-parkett ergibt und in letzterem Falle oft mit mehreren verschiedenfarbigen Hölzern zureichen Musterungen ausgelegt wird. Diese Böden bieten mit Wachs blank gebohnertein vorzügliches Mittel für die Ausstattung eleganter Räume, dürfen aber beim Reinigennicht mit Nässe in Berührung gebracht werden, weshalb man für Schlafzimmer imallgemeinen besser Dielenfußböden wählt. Als Unterlage für Parkett ist, wie Abb. 362

darstellt, ein Blindboden erforder-lich, wenn man ihn nicht, wie unsreAbb. 360 zeigt, auf fester Steinbettungunmittelbar in heißen Asphalt ver-legen lassen will, ein Verfahren,das sich besonders für Kaufläden,Gaststuben und Schulen gut bewährthat, wo der Fußboden nicht ge-bohnert, sondern geölt wird. Der-artige Böden besitzen den weiterenVorteil angenehmer Geräuschlosigkeitdes Verkehrs.

Die Treppen und Aufzüge.

Schon lange, ehe man mehr-geschossige Häuser baute, dürftenTreppen vorhanden gewesen sein,die an manchen Stellen in derNatur selbst ihr Vorbild finden, wosich oft bei TerrainungleichheitenSteinmassen so lagern, daß untergeringer Nachhilfe von Menschen-hand wohlbesteigbare Treppen ent-stehen. Für keinen Banteil habensich anderseits auch von jeher natür-liche Steine als so allgemein zweck-mäßig erwiesen, wie gerade fürTreppen, und weit und breit schreitenwir daher in Stadt und Land beimBetreten fast jedes Hauses überStufen von Kalkstein, Sandstein,Granit oder gar Marmor, und selbstwenn kleinere Häuser in dürftigerArt nur aus Holzwerk erbaut sind,pflegt doch eine Steinschwelle vor derEingangsthür nicht gespart zu werden.

So einfach wie das Verlegen der Freitreppenstufen gestaltet sich aber der Treppen-bau im Innern des Hauses nicht, und wennschon man auch für diese in Monumental-bauten von alters her Steintreppen liebte, so bildet für das Bürgerhaus doch die Holz-treppe, die unten auf einem Holzbalken ruhen kann und sich oben gegen einen solchenlegt, die Regel. Bei der einfachsten Ansführungsart erhalten zwei gerade Wangen-bretter eine treppenartig geführte Auslochung, in welche man die mit einem schwalben-schwanzförmigen Zapfen versehenen Enden der Stufen Anschiebt. Hierbei ergibt sich diesogenannte Angeschobene Treppe im Gegensatz zu der aufgesattelten, für welche wesentlichstärkere Wangenbretter zu nehmen sind, die nach dem Steigungsverhältnis ausgeschnittenwerden, so daß die Stufen voll ausruhen und man ihnen seitwärts sogar noch etwas

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