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Die wesentlichen Materialien für den inneren Ausbau.
Wie auch Granit, Sandstein oder Kalkstein so imitieren lassen, daß eine Unterscheidungvon wirklichen Werkstücken mit bloßem Auge schwer möglich ist. Es werden für die Her-stellung zerkleinerte Abfallstücke der betreffenden Steinart unter Zusatz eines chemischenStoffpräparates in Mörtel verarbeitet, und es ist möglich, auch Gesimse und Zierformendaraus zu bilden und Gußstücke in Leimformen zu stampfen. Ferner kann die Oberfläche
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ganz nach Wunsch rauh bleiben oder geschliffen oder poliert werden. Die in dieser Weiseverkleideten Wände der Wandelhalle unsres Reichshauses haben dies in Österreich schon viel-fach erprobte neue Material auch in Deutschland beliebt gemacht, und es steht demselben,da es weit billiger ist als Stuckmarmor, gewiß bald eine immer größere Ausbreitung bevor.
Geringeren Ansprüchen an Aussehen und Haltbarkeit muß der einfache Gipsgußgenügen, der für die Bildung der Dekors an den oberen Wandteilen und an den Deckenfast ausschließlich benutzt wird. Für bessere Ausführungen werden die Deckengesimse anOrt und Stelle mit Gipsmörtel gezogen und die in Gipsguß geformten Zierstücke ein-gefügt. Billiger wird infolge von Material-ersparung der sogenannte Trockenstuck,für den die ganzen Gesimse samt demZierwerk mittels Leineneinlage sehr dünngegossen und dann fertig angesetzt werden.
Noch geringwertiger ist der in Fabrikenaus Papiermasse gepreßte Stuck, derfreilich oft genug ornamental reiche For-men ausweist, eigentlich aber doch nur fürprovisorische Bauausführungen benutzt zuWerden verdient.
So schön sich aber Putz und Stuck für Wohn- und Festräume erwiesen haben,fo bietet sich für die Wandbekleidung vonRäumen, die einer so vielseitigen Be-vutznngsweise dienen sollen, wie z. B. Ver-kaufsläden, Küchen, Badezimmer u. s. w.,krst in glasierten Thonplatten das
geeignetste Material der Gegenwart, das wr. Kr-nM»g IotiMcr Deckenträger.
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