Wasserversorgung der Städte.Srrriräriss.
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bos u. sos. Grundriß und Äurrstiinitt eines Filters mit Ncimuligcrfchacht.
Nach Lueger, „Wasserversorgung der Städte".
Von einem gepflasterten Hofe ans, durch Stnrzlöcher eindringt und mittels unten offenerkleiner Kanäle verteilt wird. Ein in der Mitte eingebautes Brunnenrohr empfängt anseinem unteren Teile durch Schlitze das durch den Sand sickernde und so geklärte undgekühlte Wasser, welches mittels Eimer herausgeschafft wird. Venedig , jetzt mit einermodernen Wasserversorgung ausgerüstet, hatte vordem 200 öffentliche und 1900 Privat-zisternen mit 200000 obm Inhalt. Die Brunncnmündnngen sind meist künstlerisch reichverziert. Zu größeren einheitlichen Wasserversorgungen sind solche Anlagen nicht geeignet.
Wohl aber wird das bei ihnen obwaltende Prinzip, das Wasser durch Sandschichtensickern zu lassen und dadurch zu reinigen, vielfach bei Entnahme aus Thalsperren, Seenund Flüssen angewandt. Man legt zu diesem Zwecke gemauerte Bassins, sogenannteFilterbetten an, welche bei einer Tiefe von 1,2—2,s rn mit einer 60 120ein starken
Lage feinen Sandes auf einer nach unten gröber werdenden Unterlage von großkörnigemSand, Erbsenkies, Bohnenkies, Nußkies ruhen. Das trübe Wasser sickert sehr langsamdurch diese Schichten hindurch, wobei es schon in der obersten Schicht das meiste seiner