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Erster Band. Entwickelungsgang und Bildungsmittel der Menschheit.
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Gemeinnützige bauliche Einrichtungen der modernen Städte.

der Ein- und Ausfahrt steht an der genannten Straße das Portierhaus, dahinter liegtdas Klärbassin. Rechts und links von den Ein- und Ausgängen sind die Verwaltungs-gebäude und weiterhin Stallungen. Gegenüber befinden sich die Ein- und Ausgänge fürden Viehhof, welche zwischen sich die Gastwirtschaft einschließen, ferner auf gleicher Achsemit derselben das Zentralwagegebände und weiterhin eine Markthalle für lebende undgeschlachtete Kälber und geschlachtete Schweine. Letztere wird von der Markhalle fürSchweine und Schafe einerseits und von einer Halle für Großvieh anderseits flankiert,diese drei Hallen haben Abmessungen von etwa 45 zu beinahe 90 m. Ein- und Aus-gänge an der Straße werden durch Pferdeställe und weiterhin durch kleinere Markthallenfür Großvieh flankiert. Eine gleichfalls für Großvieh bestimmte etwa 20 in breite Hallenimmt die ganze rechte Schmalseite des Grundstückes ein.

Bon den sonstigen bedeutenderen Anlagen verbundener Schlacht- und Viehhöfenennen wir die zu Elberfeld, Dresden, Nürnberg, Essen, Halle an der Saale, Bremen Hannover, Leipzig,, Berlin, St. Marx zu Wien und endlich, als riesige, wenn auch nichtin allem mustergültige Anlage, den Schlacht- und Viehhof von La Villete bei Paris ,welcher ein Gelände von 38,s llg. umfaßt und ausschließlich die Weltstadt mit Schlacht-fleisch versorgt.

Sanitäre Wohlfahrtseinrichtungen der Städte.

B e d ü r f n i s a n st a l t e n.

Eng mit der künstlichen Wasserzuleitung wie auch mit der Kanalisation verbundenund in vollkommenerer Form durch sie erst ermöglicht, sind die öffentlichen Bedürfnis-anstalten, sowohl für flüssige als für feste Abgangsstoffe. Erstere, Pissoirs genannt, unter-scheiden sich in den europäischen Ländern nach dem Grade, in welchem die Verrichtungdes Bedürfnisses dem Auge des Vorübergehenden entzogen ist. In Italien sind ganz freie

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558 — 560 . Öffentliche Mffoirs in Floren?.Nach Stubben.

derartige Anstalten üblich, bestehend aus einem in einer Mauer eingelassenen eingekerbte»Marmorblock, oder für mehrere Stände aus Plattenbekleidung einer Wand mit einer odermehreren Trennnngsplatten, mit Abflußöffnung am Boden. Mit Wänden versehene,aber unbedeckte Pissoirs sind in Frankreich und waren früher auch in England üblich-Die einfachste Form besteht aus schneckenförmig gebogenen gußeisernen Wänden, derenWindung den Einblick einigermaßen verhindert. Eine weitere Entwickelung ist das Reihen-pissoir, in welchem an einer Langwand einseitig oder beiderseitig die einzelnen Stündedurch kurze Querwände getrennt sind. Den Einblick verhütet eine entsprechend davor-gestellte oder herumgeführte Schutzwand. Das Fächerpissoir ordnet die Stände um einenmittleren Ablauf zwischen strahlenförmig geführten Teilungen an, mit kreisförmig herum-gezogener Schutzwand. Das Umfangspissoir reiht die Stände an der inneren Fläche einerkreisförmig oder achteckig gezogenen Wand an, mit freibleibendem Mittelraum. Den Ein-