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Erster Band. Entwickelungsgang und Bildungsmittel der Menschheit.
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Gemeinnistnge bauliche Einrichtungen der modernen Städte.

die in allen drei Geschossen, Untergeschoß, Hauptgeschoß und Obergeschoß, befindlichenBaderänme für Frauen, links die für Männer zugänglich sind. Der Badegast entrichtetzunächst an der in der Vorhalle belegenen Kasse den Preis für sein Bad und begibt sichdann rechts oder links in einen der vier Wärtesäle, und des weiteren in den Flur, andessen äußerer Langseite die Zellen für Wannenbäder und die Stuben für Vollbäder, undan einem Ende die Treppe nach dem Obergeschoß angeordnet sind. Das andre Endestößt auf die Schwimmhalle, links für Herren, rechts für Damen. Ein drittes Schwimmbad,das Volksbad, liegt vom Untergeschoß aus, aber auch von der Rückseite des Hauses amMauritiuswall zugänglich, zwischen jenen beiden. Die Mitte des Gebäudes nimmt dieGruppe der durch Oberlicht erhellten Schwitzbäder ein, welche gewöhnlich für Männer,zu bestimmten Zeiten aber ausschließlich für Frauen geöffnet sind. Sie bestehen aus denAuskleide- und Ruhehallcn mit einem Mittelgange und 16 Rnhezellen, dem Duscheraum,

Untergeschoß. Hauptgeschoß.

572 u. 573. Das Sohenstaufeirdad in Köln a. Nh. (Arch. de Boß u. Müller). Nach „Köln u. f. Bauten"572 Grundriß des Untergeschosses, 573 Grundriß des Hauplgeschosses.

dem warmen und dem heißen römisch-irischen Lnftbade, zwei russischen Bädern, dereneines Dampfstühle enthält, deren andres ganz mit Dampf gefüllt und mit stufenförmigenPritschen versehen ist. Unter dem Schwitzbad liegen im Untergeschoß die Waschküche unddie Maschinenräume, sowie in dem anstoßenden kleinen Hofe das Kesselhaus. Im Ober-geschoß an der Ringstraßenseite befindet sich die Wohnung des Direktors. Die Anlageist mit demjenigen Luxus ausgestattet, welcher zugleich die größte Sauberkeit verbürgt.Die Wannen sind teils gemauert und mit Kachel- oder Marmorplattenauskleidung versehen,teils aus Steingut in einem Stück hergestellt. Die Schwimmbäder sind für Herren12: 23 in, für Damen 9 :18 in groß, bei 3 m und 2,so in größter Tiefe des geneigtenBodens. Sie sind mit zwei Galerien übereinander umgeben. Das Volksbad hat9:15 m Größe bei 1,so in größter Tiefe. Es wird, da es sehr billig ist, viel benutzt.In den Schwimmhallen ist vorläufig die Benutzung durch die Herren erheblich, rund umdas fünffache, stärker als die durch Damen. Doch muß hier mit dem sportfeindlicherenNachwuchs gerechnet werden, da die Zahl der schwimmenden Mädchen bereits die Hälftederjenigen der Knaben erreicht.