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Erster Band. Entwickelungsgang und Bildungsmittel der Menschheit.
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Städtische Badeanstalten. Bersorgungsanstalten und Armenhäuser.

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Zurückgeblieben auf dem Gebiete der Schwimmbäder ist Frankreich , vorgeschritten istEngland, wo sowohl in Knaben- als in Mädchenschulen der Schwimmunterricht in denLehrplan aufgenommen ist. Die englischen Anstalten haben oft nicht nur ein oder zweiSchwimmbassins, wie in Deutschland , sondern eine ganze Anzahl. Das Viktvriabad inSouthport besitzt für Männer und Frauen je ein Kaltbassin und je zwei Warmbassinserster und zweiter Klasse, außerdem eins für Kinder; im ganzen sieben Schwimmbecken.Einige der größten Schwimmbassins sind das des Dianabades in Wien mit 13, 2 s: 37 ,ss in,das des Sophienbades daselbst mit 13:41 rn, das des Hain ro^ul in Brüssel mit 1000 ob inBeckeninhalt bei 20:59 Hallengröße. DieBecken Pflegen gemauert und mit glattenharten Platten bekleidet zu sein. DieTemperatur des Wassers ist sommers undwinters auf gleichmäßiger Höhe, etwa22° 0. zu halten. Der Zufluß erfolgtentweder in Kaskadenform oder durch einSystem von Röhren mit gleichmäßigverteilten Ausströmnngsöffnungen. DemZufluß entspricht selbstverständlich eingleichmäßiger Abfluß. Außerdem werdenzur völligen Reinigung zeitweise gänz-liche Entleerungen vorgenommen. Neuer-dings hat man zuweilen einen beständigenKreislauf des Wassers durch Pulsometeroder Injektoren bewirkt, um gleich-mäßigere Wasserwärme und lebhaftereOberflächenbewegung zu erzielen. Umdie Wohlthat des Badens auch demärmeren Teile der Bevölkerung zugäng-lich zu machen, sind einzelne Städte mitdem Bau von Brausebädern vorge-gangen. Eine Anzahl Zellen, in welchender Duscheraum vom Anskleideranmdurch eine schmale Thür oder einen Vor-hang von Wachsleinwand getrennt ist,reihen sich an einem Korridor auf.

Warmes Wasser wird in abgemessenemQuantum, kaltes unbeschränkt abgegeben.

Der Preis des Bades beträgt wenige Aoi„nst-.-s°nlmd i>, Mb. «. M.:

Pfennige. Auch in den Volksschulen Blick in dlc grobe Auskleide- und RuhelMe (Apodyierium).sind derartige Bäder eingeführt. Nach „Köln u. s. Banten ".

Bersorgungsanstalten und Armenhäuser.

Die Anstalten zur Versorgung armer und altersschwacher Leute werden meist durchStiftungen unterhalten und datieren oft schon aus alter Zeit. Die städtischen Armen-verwaltungen Pflegen aber das Aufsichtsrecht zu haben. Zuweilen werden auch aufstädtische Kosten derartige Anstalten neu errichtet. Es sind den Grundformen nach dreiArten zu unterscheiden, welche zugleich auch verschiedene absteigende Stufen der Bedürftig-keit ihrer Insassen darstellen. Da in den Hansestädten, namentlich in Hamburg , dieArmen- und Altersversorgung durch besonders hervorragende Beispiele vertreten ist,so können wir vorwiegend auf die dortigen Anstalten hinweisen.

Die erste Art besteht aus einer Anzahl kleiner Einzelwohnhänser, welche sich imErdgeschoß mit Stube, Kammer und zugleich als Vorplatz dienender Küche, im Dachbodenwit einigen Kammern versehen, an einer gemeinsamen Straße auf dem Hinterlande einesGrundstückes aufreihen. So besteht das Hartwig-Hesse-Stift in Hamburg aus 24 kleinen,