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648 Heizung und Ventilation.
Brennstoff herbeizuführen ist, aber nicht nur im allgemeinen wohlthätig wirkt, sondernunter gewissen Umständen, z. B. in Krankensälen, durchaus notwendig sein kann. Umder erwärmten in das Zimmer eintretenden Luft den nötigen Feuchtigkeitsgehalt zu geben,wird in der Nische des geschmackvoll ausgestatteten Ofenmantels eine mit Wasser gefüllteVase aufgestellt. Die Regelung der Lnftzuführnng erfolgt durch den Schieber 8. Wenndurch diesen die Öffnung a des Luftzuführungskanals abgesperrt wird, so ist zugleich einedaneben befindliche Mündung geöffnet und statt frischer Luft tritt Zimmerlnst ein undsteigt zwischen Mantel und Ofen in die Höhe. Ebenso ist durch den Schieber 8 die Luft-abführung abzusperren, wodurch auch die im Kanal k aufsteigende Luft wieder in dasZimmer abgeführt wird. Es ist zweckmäßig, morgens und abends beim Anheizen die Ab-und Zuführung vorläufig abzuschließen, wodurch eine schnellere Erwärmung des Zimmers
71.4 u. 7LS. KchmiNrkcs NcntNatwussfeii, ausgeführt vom Eisenwerk Kaiserslautern.
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erzielt wird. In kleineren Zimmern und wenn wenige Menschen anwesend sind, kannman die Schieber zum Teil schließen, wodurch der Luftwechsel weniger rasch vor sich gehtund dann auch der Brand im Ofen gemildert werden kann. Die Regelung des Brandesgeschieht durch das Mehr- oder Minderöffnen der Schiebethür t. Die Füllung des Ofenserfolgt durch die Thür d; als Brennstoff sind Steinkohlen, Koks und Braunkohlen oderauch Torf zu verwenden. Ganz staubförmige Kohlen eignen sich jedoch nicht für diesenOfen. Die Entzündung des Brennstoffes erfolgt von oben mit etwas aufgelegtem Holz,auf das man einige Kohlen schüttet. Die bei 0 befindliche Schlitzöffnnng wird bei staub-freiem Feuerungsmaterial durch die Thür X stets geschlossen gehalten; nur wenn etwader Rost r verstopft ist, oder das Feuernngsmaterial sehr feinkrümelig ist, läßt man dieLuft durch diese Thür eintreten, oder lockert mittels des Schüreisens das Feuerungsmaterial.
Die bisher an diesem Ofen von 2 m Höhe und 62 am ins Geviert haltendemMantel angestellten Beobachtungen haben einen stündlichen Luftwechsel von etwa 1400obm