Die Einzelheizung. Eiserne Füllöfen,
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Gehäuse entweichen und znr Flamme gelangen kann, nachdem es sich mit der durch dieÖffnungen des Gehäuses eintretenden Luft vermischt hat. Um diese Öffnungen ist außer-halb des Gehäuses noch ein besonderer Mantel gelegt. Der Brenner kann auch fürBenzin, Naphtha und andre flüchtige Kohlenwasserstoffe benutzt werden. Für kleinereRäume, wo zeitweise eine Heizung erwünscht ist, kann ein Pctrolenmofen gute Diensteleisten. Ein derartiger Ofen ist in Abb. 724 u. 725 dargestellt; derselbe kann ohneSchornstein benutzt werden, weil bei der Verbrennung des Petroleums die Erzeugung desunter den Verbrennnngsprodukten der festen Brennstoffe äußerst schädlichen Kohlenoxydesvermieden ist. Selbstverständlich ist aber auch in diesem Falle bei Danerheiznng für zeit-weise Lüftung zu sorgen, indem auch ein zu starker Gehalt der Luft an Kohlensäure demAtmung-prozesse nicht zuträglich ist. Der abgebildete Ofen ist von Ristclhncber inParis konstruiert und ist insofern als besonders zweckmäßig zu bezeichnen, als seine Heiz-fläche eine sehr bedeutende, in einem kleinen Raumeeingeschlossene ist. Wie man aus der Abbildungersieht, besteht der Ofen aus einem cylindrischenMantel, in welchem übereinander eine größereAnzahl von beckenförmigeu Scheidewänden ausdünnem Blech angeordnet sind. Diese Scheide-wände sind in der Mitte mit einer dem Durch-messer des Brenners entsprechenden Öffnung durch-brochen. In dem auf diese Weise gebildeten senk-rechten Kanal steigen die heißen Verbrennnngsgaseder Heizflamme empor, wobei sich dieselben in jedemder von zwei der beckenförmigeu Scheiben gebilde-ten Hohlräume verteilen und die Wärme an dieseBlechwände abgeben, durch welche die außerhalbdieser Blechwände durch den Ofenmantel streichendeLuft erwärmt wird. Die einzelnen Blechscheibensind mit einer kleinen federnden Klinke, welche be-stehend abgebildet ist, im Gehäuse befestigt, so daßder Ofen sich leicht auseinandernchmen und wiederzusammensetzen läßt. Diese Pctrolcnmöfen bildengewissermaßen den Übergang zu den Gasöfen, zuderen Besprechung wir nun übergehen.
Die Heizung mit Gas, wie dieselbe durchdie bestehenden städtischen Gasanstalten mittelsLeuchtgas ermöglicht wird, gehört gewissermaßenschon in das Gebiet der später zu besprechendenZentralheizungen, insofern zwar nicht die Wärmeselbst, wie bei den eigentlichen Zentralhcizanlagen, aber doch der gasförmige Brennstoffin einer Zentralanstalt erzeugt und von dieser aus an die einzelnen Abnehmer durch eineentsprechende Röhrenleitung verteilt wird.
Unzweifelhaft bietet die Gasheizung gegenüber der mit festen Brennstoffen bewerk-stelligten Heizung den Vorteil größerer Bequemlichkeit und Reinlichkeit. Diese oft sehrins Gewicht fallenden Vorteile werden aber bei den znr Zeit bestehenden Gaspreisen undGasheizeinrichtnngen wenigstens noch zum Teil durch den höheren Kostenaufwand im Ver-gleich znr gewöhnlichen, mit einem guten Ofen durch festen Brennstoff herbeizuführendenHeizung bezahlt. Das gegenwärtig znr Heizung benutzte Leuchtgas wird nicht mit Rück-sicht auf Heizung, sondern mit Rücksicht auf Beleuchtung hergestellt und wird deshalb einemdie Herstellungskosten erhöhenden Vorbercitungsprozesse unterworfen, welcher für das znrHeizung benutzte Gas unnötig ist. Man hat deshalb auch die Herstellung besonderer,weniger kostspielig zu erzeugender Heizgase, insbesondere aber des sogenannten Generator-gases und des Wassergases ins Auge gefaßt. Das vom Engländer Dowson voretwa zwanzig Jahren zuerst in Vorschlag gebrachte Generatorgas wird durch Destillation
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Dauerbrandofen des jlcnfatzcrEisenwerkes.