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Tic Papiermbrikation.
Um auf diesem Sieb die Papiermassc gleichmäßig auszubreiten, darf die letzterenicht etwa aufgeschüttet werden, da sich sonst der Stoff an einzelnen Stellen zusammen-ballen und einen ganz ungleichmäßigen, mit Wülsten und Wellen versehenen Bogenbilden würde. Ter Stoff muß daher mit der Form als Gefäß aus einer größerenStoffmasse mit entsprechender Borsicht heransgcschöpft werden. Das Wasser läuft durchdas Sieb durch, die Masse setzt sich aus demselben ab und bildet den Bogen. Um nundie Fasern so gut miteinander zu verbinden, daß der Bogen auch für sich bestehen kann,muß das zwischen den Fasern noch befindliche, von diesen durch Adhäsion festgehalteneWasser abgesaugt werden, was in der Weise zur Ausführung gelangt, daß dieser feuchteBogen gegen eine saugende Platte, gewöhnlich eine Filzplatte, gepreßt wird, welcheArbeit das Gautschen genannt wird. In Abb. 100 sieht man links in der Nähe derFenster den Schöpfer, der die Form mit beiden Händen erfaßt hat, um aus dem vor
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100. Arbeiten an der Achöpfkntte.
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ihm befindlichen Bottich — der Bütte — den Stoff zu schöpfen — geschöpftes Papier,Schöpfpapier, Büttenpapier. Neben ihm, mit dem Rücken gegen den Beschauer, stehtder Gautscher, welcher die mit Stoff belegte Form vorn Schöpfer empfängt und behufsEntwässerung gegen eine Filzplatte drückt. Rechts vom Gallischer ist die Presse an-geordnet, die zum Aneinanderpreffen von Papier und Filz dient, und rechts von dieserist der Leger zu suchen, der die Arbeit mit dem fertigen Papier zu besorgen hat.
Eine neue Anlage einer solchen Werkstätte ist aus Abb. 101 zu ersehen. Es befindensich in derselben drei hölzerne, erhöht gestellte Bottiche U, in welchen das Ganzzeug ausden Holländern angesammelt und durch eine Rührvvrrichtung stets in gleicher Dichteerhalten wird. Aus diesen läuft das Ganzzeug durch die Rohre R und 11, zuerst in denKnotcnfänger X, in dem die in der Masse befindlichen Knoten, die das Papier verunreinigenwürden, zurückgehalten werden. Derselbe besteht aus einem Gefäß, in dem eine mitschmalen Schlitzen versehene Platte so eingesetzt ist, daß die Masse durch diese Schlitzehindnrchfließen muß, die Knoten hinter diesen Schlitzen zurückläßt und durch ein Rohr indie Schöpfbütte 8 gelaugt. Diese ist ein aus Zement hergestelltes Gefäß, in welchem sich