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Die wichtigsten Papiersortc». Japanisches Papier.
des Chlors folgt und zwar in der Weise, das; das Zeug iu einen mit Filterstvff aus-gekleideten Bambnskorb gebracht wird, in den oben Wasser zufließt, während der Abflußmit den ausgewaschenen Stoffen durch die Poren des Futterstoffes und des Korbes erfolgt.
Nun schafft man den Stoff in Kübeln in die Snkiba genannte Werkstätte, in welcherdas Schöpfen der Papierbvgen stattfindet. Das Schöpfen und Gautschcn wird hier vondemselben Arbeiter besorgt, der zwischen Schöpfbntte und Gautschtisch steht, während dieseArbeiten bei uns zwei Arbeiter erfordern. Die Schvpsbiitte ist, wie dies Abb. 13 l zeigt,ein auf vier Füßen stehender hölzerner Bottich, an dessen beiden Schmalseiten senkrechte,oben mit einem Einschnitt versehene Latten befestigt sind, in welche ein aus Bambus her-gestelltes Gitterwerk so eingehängt wird, daß es in die Bütte hineinreicht und durchSchwenken von feiten des Arbeiters ein Tnrcheinandcrrührcn behufs Erzielnng einergleichförmigen Dichte zur Ausführung kommt. Der rückwärts sichtbare Arbeiter zeigt diese
131. Japanische Schöpfbntte mit Form.Nach Hofmanns „Papterzeitung".
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Manipulation mit dem um die obere Achse drehbaren Bambnsgitter. In derselben Ab-bildung ist auch die zum Schöpfen verwendete große Form deutlich sichtbar. Dieselbe istden europäischen Formen ähnlich, nur daß sie mit zwei Handhaben versehen ist, an welchensie vom Arbeiter erfaßt und nach dem Schöpfen in eine schwingende Bewegung versetztwird. Das Gitterwerk der Form besteht hier wie in China aus feinen Bambnsfäden, diemittels Seidenfädcn an darunter liegende, unterstützende Stäbe gebunden sind, um so einevollkommen ebene Fläche zu erhalten.
Nachdem das gebleichte Ganzzeug in die Bütte gebracht ist, wird vor allem eineentsprechende Verdünnung desselben mit Wasser vorgenommen und sodann zum Leimengeschritten, welch letzteres in der Weise zur Ausführung kommt, daß ein aus Filterstoffhergestellter Beutel mit Tororoextrakt gefüllt in das Wasser getaucht und über demselbenausgewnnden wird; dieses Auswinden wird von dem in Abb. 132 ersichtlichen zweitenArbeiter von links gerade durchgeführt. Nun folgt das Einhängen des Bambnsgittcrs,um Leim und Zeug gut durcheinander zu rühren und gleichmäßige Dichte zu erzielen,wie dies gerade der dritte Arbeiter von links vollführt. Hierauf kann zum Schöpfen
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