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Achter Band. Verarbeitung der Faserstoffe
(Holz-, Papier- und Textilindustrie.)
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ISS. pappenLopxcIsiebmaschiiic.

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Die Papierfabrikation.

übereinander gelegt und einer nochmaligen Pressungunterzogen oder zwischen Prcßwalzen hindurchlaufengelassen.

Die Herstellung guter Pappen nach dieser Methodeist deshalb schwierig, weil es nicht leicht ist, eine sogroße Fasermasse ganz gleichförmig über die ganze Flächezu verteilen.

Soll nun die Pappe nach dieser Methode auf derMaschine hergestellt werden, so hat man auch hiernamentlich mit dem genügenden Entwässern der Faser-schicht zu kämpfen, und es muß daher die Siebformlänger sein als bei den Papiermaschinen, um der Faser-schicht genügend Zeit zu lassen, sich durch Ablaufen desWassers durch das Sieb zu entwässern. Auch dasTrocknen der Pappenbahn darf nur allmählich zur Aus-führung kommen, da sonst die im Innern der dickenFaserschicht befindlichen Wasserteilchen durch ihre plötz-liche Verdampfung die Faserschicht auseinander reißenwürden.

Um eine gute und schnelle Entwässerung auf demSieb zu erreichen, wird ein zweites, ein sogenanntesObcrsicb, verwendet, das auf die Faserschicht gepreßtwird und das Wasser znm Austrcten zwingt. EineLangsicbmaschine mit Obersieb für Pappefabrikation istin Abb. 135 dargestellt.

Am Anfang links sieht man ein Schöpsrad, welchesden von der Bütte kommenden Stoff in den Sandfangschöpft; von da lauft derselbe in den Knotenfang L unddurch denselben auf das 18 na lange Sieb, auf dem mandie Deckelriemen wahrnehmen kann. Die auf diesem Siebhergestellte dicke Fajerfchicht gelangt über den Saugkasten 8zum endlosen Obersieb, das durch die Walzen Lau aufdie obere Fläche der Papierschicht gepreßt wird. DiePappe läuft daher auf einer ziemlich laugen Streckezwischen zwei, aus seinem Draht bestehenden Sieben, vonwelchen das obere einen ziemlich gleichmäßigen Druck aufdie ganze Fläche der Pappschicht ausübt und dadurch dasWasser aus derselben herauspreßt; so daß sie durch dieGautschpresse b hindurchgehend schon so viel Zusammen-hang hat, daß sie als Pappebahn 0, ohne zu zerreißen,abgenommen werden kann. Es folgen nun drei Naß-pressen k k'kfi wgbm die Pappe jedesmal zwischen zweiFilzen zusammengedrückt und gezwungen wird, wiedereinen Teil des Wassers abzugeben. Die rechtsseitige (hiernicht dargestellte) Fortsetzung der Maschine gleicht derTrockcnpartie einer gewöhnlichen Langformmaschinc. DieMaschine kaun eine bis zu 14 m lauge Pappebahn in derMinute liefern.

Die Herstellung der gegautschten Pappe.Diese zweite Methode, Pappe mittels Hand- oder Ma-schinenarbeit herzustellen, vermeidet diejenigen Nachteile,die bei der ersten Methode auftreten und namentlich inder schwierigen Entwässerung der Faserschicht, sowie inder unregelmäßigen Lagerung der Fasern besteht.

Nach dieser Methode stellt man die Pappe durchHandarbeit in der Weise her, daß man, wie beim Papier -schöpsen, mir dünne Faserschichten ans der Form erzeugt,mehrere aber übercinanderlcgt und durch Pressen zu