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Die Papiersabrikation.
gewebe durch Walzen angepreßt wird und sich mit dem Cylinder weiterbewegt. DieArt und Weise, wie die Faserschicht auf der Oberfläche des Cylinders gebildet wird, istschon bei den Papiermaschinen besprochen worden. Diese Faserschicht wird durch dasFilztnch abgegantscht, d. h. sie bleibt an dem letzteren hängen und wird von diesem nachoben mitgenommen, legt sich daher auf die oberste im Bilde sichtbare Fläche des Filzesund wird so langsam der ganz rechts oben ersichtlichen glänzenden Formatwalze zugeführt,an der sie ebenfalls hängen bleibt und auf der sie zu Pappe so lange aufgewickelt wird,bis sie die gewünschte Dicke erreicht hat, während der Filz nach abwärts, dann über ver-schiedene Spann- und Führungswalzen wieder zum Cylindersieb zurückgeführt wird. DieFormatwalze wird durch die zwei ganz oben sichtbaren, am Ende mit Gewichten be-schwerten Hebel gegen den Filz und gegen die unter dem Filz befindliche Walze gepreßt.Hat nun die Pappe die richtige Ticke erreicht, d. h. haben sich auf die Formatwalze so
136. Poppenrylindermaschinr von F. Zv. Slrobrt in Lhrmnitz.
viele Faserschichten aufeinander gewickelt, als zur Dicke notwendig sind, so wird die ganzePappe über die ganze Länge der Walze mit einem Messer durchschnitten, wobei dasletztere in einer nntartigen Vertiefung geführt wird, die in der Oberfläche der Walzeangeordnet ist.
Dadurch erhält man nun Pappetafeln oder Bogen von bestimmter Größe, die nungetrocknet werden müssen, wobei ein Biegen, Welligwerden, Schiefziehen derselben verhütetwerden soll. Um dies sicherer zu erreichen, werden die Pappen vor dem Trocknen nochgepreßt, um noch etwas Wasser aus ihnen zu entfernen. Das geschieht in Pressen, welchedurch komprimiertes Wasser bewegt werden, oder in solchen, welche durch eine Schrauben-spindel den Druck ausüben (Spindelpressen). Die nassen Pappen werden dann übereinandergelegt, darunter und darüber eine Filzplatte; unter und über diese eine Eichenplatte.Der so erhaltene Stoß wird auf die starke Gußeisenplatte der Presse gelegt, darauf einzweiter ähnlich hergestellter, dann ein dritter u. s. w., bis zu einer in der Mitte mit einerSchranbenspindel versehenen Platte, deren erwähnte Spindel durch eine Schraubenmutterhindurchgeht. Dreht man nun diese letztere, so bewegt sich die Schraube und mit dieserdie Platte nach abwärts und kann schließlich mit großer Kraft auf die Pappenstöße nieder-gepreßt werden. Die Drehung der Mutter wird durch ein großes, mit der Mutter fest