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Achter Band. Verarbeitung der Faserstoffe
(Holz-, Papier- und Textilindustrie.)
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Die Papierfabrikation.

durch wieder die Formen und Filze in kurzer Zeit unbrauchbar waren. Jetzt wird Dach-pappe beinahe ausschließlich auf Maschinen in endloser Form hergestellt. Das hierzuverwendete Zeug wird hauptsächlich aus Woll -, besser Halbwvllhadern gewonnen, um eineschwammige, aussaugungssähige Pappe zu erhalten. Es werden zur Herstellung entwederLang- oder Cylinder-siebmaschinen verwendet und die Pappe nach Bedarf in Bogen oderRollen abgeliefert, je nach der Konstruktion desjenigen Apparates, der zum Tränken derPappe mit Teer dient. Eine hierzu dienende Einrichtung ist in der Abb. 148 dargestellt.Sie besteht aus einem großen Bottich aus Eisenblech, in welchem sich Teer befindet,dessen Erwärmung durch mehrere im Bottich befestigte Tampfröhrcn stattfindet, wodurchdas frühere, feuergefährliche Erhitzen des Teers umgangen ist. Über dem linken Endedes Bottichs wird die Papperolle ausgelegt, von der sich die Pappe abrollt, über mehrereWalzen, durch die erwärmte Teermasse hin und her gezogen wird und schließlich voll-

es. pachpLpprntriiiikvllrrichtmig.

kommen getränkt rechts austritt, hierauf zwischen zwei Walzen L, und »2 hindurchgeht,wodurch der Überschuß au Flüssigkeit ausgequetscht wird, um schließlich auf die Walze baufgerollt zu werden. Zwischen dieser und dem Preßwerk a a läuft die Pappe etwasschief aufwärts und wird an dieser Stelle mit Sand bestreut, der auf der klebrigenOberstäche der Pappe haftet und diese noch seuer- und wetterbeständiger macht. Deraufzustreuende Sand befindet sich in dem Behälter o, der in einen Trichter ausläuft, dessenuntere Öffnung durch eine sich drehende Walze geschlossen ist, die immer nur ein be-stimmtes, gleich großes Quantum Sand heraustreten läßt. Dieser fällt auf ein schiefesBrett, auf dem sich viele aufrecht stehende Spitzen befinden, die den herbeirollcnden Sandüber die ganze Breite des Brettes verteilen, so daß derselbe, aus die Pappe herabfallend,diese vollkommen bedeckt. Um nun diese Pappen leicht in Bogen zerschneiden zu können,was wegen der Klebrigkeit derselben mit gewissen Schwierigkeiten verbunden ist, wird diePappe von den Pappefabriken den Teerpappefabrikanten schon so geliefert, daß sie an denTrennungsstellen leicht zerschnitten werden kann, zu welchem Zwecke die Pappe der Bogen-länge entsprechend in der Trennungslinie gelocht wird. Dieses Lochen geschieht durch eine