Entwickelung der mechanischen Spinnerei.
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Norwich , die Mule-Jemiy selbstwirkend zu machen; sein System wurde jedoch weit über-flügelt vom vorhergehenden und dem 1834 von James Smith erfundenen „Selbst-spinner", wie die selbstthätigen, ununterbrochen arbeitenden Spinnmaschinen heißen.
Dem Ban der Watermaschine wurde in Amerika in den 1840er Jahren das regsteInteresse entgegengebracht und die Früchte des eingehenden Studiums waren die heutein Amerika, Indien und Europa in großer Anzahl arbeitenden „Ringspinner".
Gleichzeitig mit der Ausbildung der Feinspinnmaschine mußten auch die Vor-bereitnngsmaschinen eine wesentliche Umänderung erfahren, um die immer regerwerdende Nachfrage nach ge-hörig vorbereitetem Spinngntebefriedigen zu können. Sobildete schon Louis Paul zurSpeisung seiner Continuespinn-maschine die seit dem grauenAltertume bekannte „Hand-kratze", „Kardätsche" oder„Schlumpe" 1748 als rotie-rende Karde aus, welche Ideevon Arkwright weiter verfolgtwurde. Im Jahre 1773 gelanges seinem ungewöhnlichen Er-findertalente, die erste vollstän-dige Karde herzustellen, und vonda ab nahm der Krempelbaneinen ungeahnten Aufschwung.
Tie anfänglich ausgebildetenFestdcckelkarden wurden mitSelbstpntzcrn ausgerüstet, derVorreißer wurde zur besserenArbeit zwischen Zuführcylinderund großeTrommel eingeschaltetund bedeutende Verbesserungenin der Herstellung der Kratzen-beschläge getroffen.
Für die Streichgarnspinne-rei ist die Erfindung des Flor-teilers an den Karden, durchden es möglich wurde, den un-gefähr I H 2 m breiten Flor inetwa 100 Fädchen zu teilen,die der Feinspinnmaschine sofortvorgelegt werden können, vonepochemachender Bedeutung.
Das große Verdienst dieser her-vorragenden Neuerung gebührt dem 1826 zu Lößnitz im sächsischen Erzgebirge geborenenErnst Geßner , der in den Jahren 1857—1861 darauf sächsische Patente nahm. Indem am 23. Februar 1861 von Ernst Geßner nachgesuchten sächsischen Patente Nr. 1308beansprucht er das Erfindungsrecht der Riemchen Florteiler wie folgt: Beim Gebrauchvon nur einem Hacker teile ich den Flor selbst, nachdem er sich vom Peigneur abgelösthat, mittels auseinanderlaufender Bänder, die da, wo sie sich auf ihrem Weg in einergeraden Linie begegnen, den Flor aufnehmen, und ihn je nach ihrer Breite und Anzahlin entsprechende Florstreifen teilen. Abb. 232—234 stellen drei in der Patenturkundeniedergelegte Ausführungsarten seiner Erfindung dar, und zwar zeigen Abb. 232 u. 233vier Wellen L 6 O, wo die sich kreuzenden Bänder sich um die Wellen und 0, .4, und L
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232—234. Florieilrr.