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und und v in verschiedenen Richtungen bewegen. Uin die Trennung des Flors zuunterstützen, wendet Geßner verschiedene Methoden an. Während das in Abb. 232 u. 233angewandte Verfahren darin besteht, das Band 1311 fest au die Welle und das Band -1 6fest an die Welle 13 zu drücken, wodurch der Florstreisen während der Trennung fest-gehalten wird, benutzt er (Abb. 234) doppelt miteinander laufende Bänder, zwischen denender Flor gehalten wird.
Daß sieben Jahre später Celestin Martin in Verviers sich diese eigenste ErfindungGeßners, den Florteiler patentieren ließ, und daß seine „Patente" in England undFrankreich zu hohen Preisen verkauft wurden, schmälert Geßners Ruhm nicht. Es istdies nur ein weiterer Beweis für den großen und praktischen Wert seiner Erfindung.Geßner widmete sich von seiner frühesten Jugend an dem Tnchmachergewerbe, und durchseine Ausdauer und scharfsinnige Auffassung der verschiedenen Arbcitsbedürsnisse, gelang
es ihm, mehrere bahn-brechende Neuerungen aufdiesem Gebiete zu schaffen.Neben dem Florteiler undden verschiedenen Verbesse-rungen an Streichgarn-krempeln haben ihm haupt-sächlich seine „Doppclrauh-maschinen" und „Univcr-salrauhmaschinen" für alleZeiten einen bleibendenNamen als Erfinder ge-sichert. Er starb am 28.April 1897.
Die Louis Panischen,später nochmals von Ark-wright erfundenen Streck-cylinderpaare, so ein-fach und selbstverständlichsie sich heute ausnehmen,sind doch eine jener um-wälzenden Erfindungen,durch die es allein möglichwurde, aus einem grobenKardenband die gewünschte2 ss. Iowa Mlmmm. Feinheit des Fadens zu
erlangen. Diese Feinheit
kann um so größer werden, je reiner und regelmäßiger die dem Strecken dargeboteneFasermasse ist. Da das aus der Krempel kommende Gut neben langen Fasern auch vielekurze ausweist und ganz besonders bei der Wolle noch viele Unreinigkeiten enthält, so wirddie Feinheit der aus Krempelband hergestellten Gespinste dadurch wesentlich begrenzt. Solange es nicht gelang, diese Übelstände zu beseitigen, war eine rationelle Feinspinnerciunmöglich. Die vielen Versuche und die mannigfachen Ausführungen von Maschinen, diesich mit dem Ausscheiden der kürzeren Bestandteile im Kardenband beschäftigen, zeigen znrGenüge, welche Wichtigkeit diesem Zweige der Spinnerei beizumessen ist. Da die meistendieser Maschinen das Herausbefördern durch „Kämme" ausführen, so wurden sie mitdem Namen „Kämmmaschinen" oder „Kammstühle" belegt und die ganze Arbeit als„Kämmerei" bezeichnet.
Die Bestrebungen, die frühere Handkämmerei durch Maschinenarbeit zu ersetzen,reichen bis in das vorige Jahrhundert zurück. Mit Cartwright, der 1789—1801Patente auf Kämmmaschinen erhielt, und der sich bereits durch die Erfindung desmechanischen Webstuhles im Jahre 1786 einen unsterblichen Namen erworben hatte,
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