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Achter Band. Verarbeitung der Faserstoffe
(Holz-, Papier- und Textilindustrie.)
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Die Spinnern.

Kpciscnpparat mit cingrstnktcr Uadclptattc.

diese verdienstvolle Erfindung erhielt er im Jahre 1834 die goldene Medaille und wurdezum Ritter der Ehrenlegion ernannt. Run veröffentlichte er der Reihe nach folgende Er-findungen: 1830 die Rvllchcnbreithalter für Webstühle, die noch heutzutage in Gebrauch sind;1833 eine Mefi- und Legemaschinc für Gewebe; 1841 einen Toppclsamtwebstnhl. Außerdembeschäftigte er sich mit Verbesserungen der Spnler, der Transmission, mit mikroskopischen Fascr-untcrsuchungcn u. s. w. und fand neben diesen geistig anstrengenden Geschälten im Jahre 1825

ZeitScidcnwebercienin Avig-non und Mnlhansen von jeIMmechanischenStühlen ein-zurichten, welche Fabriken erwährend einiger Jahre leitete.Da die Mnlhanser Seiden-weberei nicht in Schwung kam,so zog er sich bald wieder vondiesen Gcschäfteil zurück. Nunbegann die fruchtbringendsteThätigkeit seiner Erfinder-laufbahn. Von 1844 an be-schäftigte er sich ausschließlichmit Kämmmaschine», derenältere Konstruktionen er zuerstmit I. I. Bourcart eingehendstudierte, um sich alsdannselbständig weiterzubilden.Nach wenigen Monaten ge-lang es ihm bereits, Baum-wolle in Proben auf seinerMaschine zu kämmen. Eswar ihm jedoch nicht ver-gönnt, den durchschlagendenErfolg seiner Kämmmaschinezu erleben, deren weitereAusbildung er seinem älte-sten Sohne und der imJahre 1824 gegründeten, aufdem Gebiete des Spinncrei-- Maschinenbaues vielgenann-ten Maschinenfabrik von Ni-kolas Schlumbcrgcr in Geb-wciler übertrug. Er starb aneinem Brnstleidcn am 5. No-Vcmber1848imAlter von nur53 Jahren ohne Vermögenzu hinterlassen, jedoch mitdem festen Vertrauen auf dasGelingen und die Einträglich-keit seiner Kämmmaschine.

Die Abb. 236 zeigtdie Hauptteile der Heil-mann - Schlumberger-schen Kämmmaschine.^ ist der aus Querstäbenund den dazwischen einzu-senkenden Nadelstäben be-stehende Speiser, welchersich periodisch öffnet und,nachdem er vorgegangen

und sich geschlossen hat, bei seinem Rückgänge ein Stück von den auf Spulen vorgelegtenBändern I-einzieht. Der unterhalb vorgeschobene Teil dieser Bänder wird durch eine zweitesich schließende Zange L k, wovon die untere Kante von 6 mit Tuch oder Kautschuk be-legt, die von? aber geriffelt ist, festgehalten und durch den darunter vorbeistreichendenund mit Nadelstäben besetzten Teil der Kämmwalze 6 ausgekämmt. Dieser rein gekämmteWollbart legt sich auf den beledertcn Teil der Kämmwalze auf, und indem die Zähne

2S8. Spriseapparat mit geilobriirr fladclptattc.