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Mechanische Schuhfabrikatio». Das Ausputzen.
wird hier an der zu polierenden Kante an dem erwärmten Poliereisen, das dasselbeProfil wie der früher angewendete Fräser haben muß, angehalten, bezw. herumgeführtund so ein feiner und dauerhafter Glanz erzielt. Unter Verwendung dafür geeigneterPolierwerkzeuge mit beweglichem Rädchen läßt sich mit dieser Maschine auch der sogenannteJmitationsstich oder Falschstich sehr sauber herstellen.
Das Abglasen der Bodenfläche, welches der Schuhmacher heute noch mit dem Glas-scherben oder der Ziehklinge besorgt, geschieht bei der mechanischen Schuhfabrikation durchdie Bodenabglasmaschinc in vollkommenster Weise. Das Schleifen der Sohle hatden Zweck, ihr ein glattes, mattes, fein wolliges Ansehen zu geben; jedoch ist dabei zubeachten, daß man nicht zuviel von der Sohle abschleift, weil man sonst die Narbedes Leders beschädigtund in diesem Fallenicht den gewünschtenfeinen wolligen, son-dern der unter derNarbe lagerndengröberen Faser wegenein haariges, pelzigesund unsauberes An-
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sehen des Stiesel- Ausannncnzehantrr Absah,bodcns bekäme. Die
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Gepreßter Absaß.
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Aufgenagelt gewesener Absatz.
Bvdenglasmaschinc arbeitet mit langen, aus Glaspapier hergestellten Bändern und wirdaußer für den genannten Zweck auch noch zmn Abschleifen der Oberfleckstifte oder derHolznägel bei holzgenagclter Arbeit mit gutem Erfolg verwendet.
Wenn der Boden des Stiefels auf der Bodenabglasmaschinc behandelt ist, wird erauf der sogenannten Bodenputzmaschine weiter bearbeitet. Diese Maschine ist dadurch,daß sie mit einem runden, mit Schmirgelblatt überzogenen Filz- oder Gummiluftkissenarbeitet, besonders geeignet, diejenigen Stellen, diedurch das breite Glasband der vorher genannten Ma-schine nicht berührt werden können, z. B. die Stelleam Absatz und das Gelenk, gut auszuarbeiten undden ganzen Boden aufs feinste fertig zu machen.
Die Abführung des, durch das Schleifen undFräsen rc. erzeugten Lederstaubes geschieht, wie bereitserwähnt, durch die in den betreffenden Maschinen be-findlichen Ventilatoren, doch wird, bei Ncuanlagenhauptsächlich, anstatt dieser Einzelventilatoren in denMaschinen mit Vorteil eine Hanptstaubabführungs-anlage eingerichtet, durch welche die ersteren in Weg-fall kommen und, ohne eine Verstärkung der Betriebs-kraft zu erfordern, ein großer Exhaustor zur Anwen-dung gelangt. Dieser Ventilator oder Exhaustor, dermit sämtlichen staubcrzeugenden Maschinen durch einBlech oder Thourohr in Verbindung gebracht wird,befördert den Gcsamtstaub an einen geeigneten Platz,wo er niemand belästigt; in den meisten Fällen in eineGrube, aus der er von Zeit zu Zeit entfernt wird.
Ist der Stiefelboden abgeglast und gebimst (wie man das Verfahren mit derBodenputzmaschine nennt), dann wird er, in Fällen, wo es erforderlich ist, gefärbt.Es geschieht dies hauptsächlich dann, wenn das zur Verwendung gelangte Leder fleckigoder stockig, oder sonst mit Schönheitsfehlern behaftet war. Es wird in diesem Fallemit einer Farbe, welche in verschiedenen Nüancen gehandelt wird, bestrichen und ge-bürstet. Zum Abbürsten solcher Böden ist eine rasch rotierende Bürste notwendig,damit ihnen neben der Färbung gleichzeitig ein schöner Glanz zu teil wird. Soll ernun noch mit einer Fabrikmarke oder einem sonstigen Stempel versehen werden, so wirdihm durch die Stempelpresse dieser noch aufgedrückt und er ist für seine Reise in dieWelt fertig.
659. Gberflerk mit derGtzerfieekstiftmaschine rmfgenageU.