Bewcgungswidcrstände.
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berechnen, indem man die gesamte Drncksläche der Lokomotive mit dem der sekundlichen Fahr-geschwindigkeit (— Windgeschwindigkeit jener Skala) cntsvrechenden Winddruck mal nimmt.
Als letzter, auf Bergstreckcn auch gewichtigster Widerstand ist der aus Steigungenauftretende zn nennen; er wird durch die Schwerkraft hervorgerufen. Bezicht man dieSteigung der Bahn nach Abb. 68 auf 1000 in Horizontallängc und drückt sie durch einen
echten Bruch des Nenners 1000 aus, z. B. so gibt »ach einem Gesetze der Mechanik
der Zähler x die Grösie des Widerstandes an, den die Hebung von je einer Tonne (1000 kxt
X
Wagenlast auf dieser Strecke verursacht.
rtatt pstegt man gewöhnlich
°/<x> zu schreiben.
Soll z. B. ein Wagen von 20 t — 20 000 Gesamtgewicht über eine Steigung von10"/,«, (1:100) gezogen werden, so ist nur zu seinem Heben — vom Lauf- oder Eigen-widerstand jetzt abgesehen — eine Zugkraft von 10 X 20 — 200 leg; nötig. Soll derselbe
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67. Nersuche von Nesdouits über LanfvnLrrstinlde der Lokomotiven und Wagenanf wagrrrchter gerader Ktrecke.
90 km 8tü.
Wagen über eine Steigung von 250 °/oo (1:4) gebracht werden, so bedingt das eine Zug-kraft von 250 X 20 — 5000 kx (nur für das Heben!) ohne Berücksichtigung des Eigen-widerstandes. Aus diesem erheblichen Einfluß der Steigungen auf die Größe der Zngwiderständefolgt ohne weiteres, daß eine Lokomotive, welche im Flachlande lange Züge mit gewisserGeschwindigkeit befördert, über steile Gebirgsstrcckcn nur wenige Wagen mit gleicherGeschwindigkeit zn ziehen vermag. Bei einer bestimmten Steigung kann sie keinerlei Nutzlastmehr befördern, sondern nur noch sich selbst, darüber hinaus hört auch letzteres auf. Sovermag beispielsweise die 38 500 kx schwere, dreiachsige Güterzuglokomotive der preußischenStaatsbahncn bei 15 bin Geschwindigkeit inder Stunde folgende Wagcnlasten in Tonnen(— je 1000 KZ-) zu befördern:
Auf wagercchter Strecke.
Auf der Steigung 2 "/m —1:500 .
10 "/„o--1:100
25»/o«^1: 40 .84°/.«,^ 1: 12 .
2800 t1380 „. 415 „. 148. 0 ..
68. Steigungsvrrliättnis x
Auf einer Rampe von 1:12 Steigung ist die Lokomotive also nur noch imstande, sich selbstund ihren etwa 28'/., 1 schweren Tender hinaufzufahren. Vorstehende Werte vermindern sichnoch mit zunehmender Fahrgeschwindigkeit und auf kurvenreichen Gleisabschnitten. Bei 45
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