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Die graphischen Künste.
Krüger großartig ausgebildet wurde. Die Malerradieruug aber gewann neben demReprvduktionsstich, nachdem Adolf Menzel Bahn gebrochen, erst in den letzten Jahr-zehnten durch Radicrklnbs weite Verbreitung, durch Licbermann, Max Klinger undandere Pflege.
Die Neueren übersprangen die engen Grenzen des Materials. Indem sie denStichel malerisch radiernngsmäßig handhabten, Radierung und Aquatinta danebenoder in Verbindung damit verwandten, haben die Stauffer-Bern, Klinger (Abb. 208),Stuck, Ernst Moritz Geyger , A. Krüger und andere sich frei gemacht vom Schnl-mäßigen, haben gelernt, die Hilfsmittel des Kupferstechers gemäß den Anforderungen
210. LrnpferftechcratrUer.
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des Entwurfes frei zu verwenden. In Frankreich wäre neben dem Tiermaler Ch. E.Jacgne, Meryon als das Opfer seines Versuches, die Malerradieruug zu Ehren zubringen, anzuführen. Meryon fand aber in Jules Jacquemart , der brillanteRadierungen nach kunstgewerblichen Objekten lieferte, glänzende Erfüllung. Die Mehr-zahl der neueren französischen Maler der Fontainebleauschule haben ebenso wie Manetund die Modernen gelegentlich radiert. In Hellen erstand ein geistreicher und ge-wandter Meister der Kaltnadelarbeit (Trockenradierung, pointo Köcüw). In Englandstehen neben den älteren Vertretern der Radierung, neben Seymour-Haden und Legrvs,die modernen, impressionistischen Radierer, wie Whistler, Frank Short (Schabknnst-blätter) und William Strang . Herkomer erfindet für seine eleganten Entwürfe dasMonotypieverfahrcn.
Auch der Farbenkupferdruck wird gelegentlich, z. B. von Pros. Unger und anderen,wieder geübt, ohne große Nachahmung zu finden.