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und besonders von Herrn Schultheß - Rechberg, Leonhard vök Murült und andern WohlthäternFrüchte in ermäßigtem Preis bezogen, 1847 Suppe ausgetheilt.
Anno 1850 kaufte die Armengutsverwaltung eine kleine Armenwohnung an und wurde inder Schule Wyla eine Ersparnißkasse gebildet.
Wytikon.
Diese Filialgcmeinde in kirchlicher Beziehung hatte im Jahr 1836 309, im Jahr 1850 328Einwohner und zwar 208 GemeindS-, 102 Kantons-, 15 Schweizerbürger, 3 Ausländer.
Neben der Landbau treibenden.Bevölkerung zählt man viele mit Seidenweberei Beschäftigte,Handwerker, 1 Ziegler, 3 Sammtweber u. a. m.
Das einzige Bemerkenswerthe auS dem Dezennium von 1840—1850 ist einerseits die imJahr 1840 von der Stiftsbeamtung angeordnete Hauptreparatur an der Kirche, welche 3740 fl.29 ß. kostete, und anderseits der in den Jahren 1849 und 1850 ausgeführte Bau einer ganz neuenKommunikationsstraße nach Hottingen.
Zell
hatte im Jahr 1836 1685, im Jahr 1850 1855 Einwohner und zwar 1174 GemeindS-, 640Kantons-, 30 Schweizerbürger, 11 Ausländer. Es kommen auf die Zivilgemeinde Au 376, aufOber-Langenhard 309, auf Rykon 365, auf Unter-Langenhard 148 und auf Zell 657 Einwohner.
Neben der Landbau treibenden Bevölkerung hat eS eine ziemliche Anzahl in dortigen Baum-wollspinnereien beschäftigte Fabrikarbeiter, Handwerker, Weber, einige Korbmacher u. a. m.
, Im Jahr 1840 unterwarf die Gemeinde die Kommunikationsstraße von Zell in die Tößstraßeund einen Landfußweg dahin der Korrektion und errichtete 2 Brücken über die Töß; an die dieß-fälligen Kosten erhielt sie von der Regierung einen Beitrag von 312^ fl. — Gleichzeitig unter-nahm der Staat den Bau einer 8400 Fuß langen Straßenstrecke von Kohlbrnnn bis Sennhof.Anno 1841 wurde die 6700 Fuß lange neue Anlage der Tößthalstraße zwischen Rykon und derRemismühle ausgeführt. — 1842 unternahm die Gemeinde die Korrektion der Kommunikationennach Schlatt und Elgg über Lettenberg und Gyrenbad und nach Wildberg, und stellte für dieseletztere Kommunikation eine Brücke über die Töß her, an deren Kosten sie einen StaatSbeitragvon 750 fl. erhielt.
,, Im Jahp 1843 wurde die 9300 Fuß lange Strecke der Tößthalstraße von Kohlbrunn bisRykon theils korrigirt und auf 22 Fuß erweitert, theils neu angelegt und auf derselben zwei Bach-brücken hergestellt.
Anno 1845 wurde der Kirchhof erweitert, — zu Kohlbrunn, nachdem diese im Aufschwungbegriffene Ortschaft zu einer eigenen Schulgemeinde erhoben worden, ein niedliches Schulhaus er-baut, das zirka 3900 fl. kostete, an welche Summe die Regierung einen'Beitrag von 625 fl. gab.
In den Jahren der Theurung 1845 —1847 thaten sich die Gemeindsbehörden und theil-nehmende Privaten zu einem Vereine zusammen, kauften für einige tausend Gulden Frucht, eröffne-ten eine Kollekte zum Zweck der Unterstützung solcher GemeindSeinwohner, die aus Bescheidenheiteher Noth litten als die öffentliche Unterstützung ansprachen, bei welcher sich die Spinnereibesitzer