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Grundriss der Chemie : zum Gebrauch seiner Vorlesungen entworfen von K. W. G. Kastner
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Temperatur erregt, f o geht es endlich faft alle Cohä-fion verläugnend, upd gleichzeitig als chemifch - diffe-rentes der Aufforderung des Berührenden eutfprechend,als bleibend expanliv Flüfliges als Lttft oder Gas her-vor *).

Die

*) Nicht alle Flüfflgheiten find diefer letzten Zuftandsßtife fä-hig, und in der Folge werden wir feiten., dafs eigent chnur das Waffer, durch deffen Vermittelung aber fehr vieleandere Subftanzen, z, B. vegeiabiltfch-orgunifchen, Schwe-fel, Phosphor und mehrere Metalle etc,, dielen hohen Gradvon Expanßon erreichen. Bei .anderen Subftanzen, z, B.flüifigen Metallen, als: Queck&lber ete. ift die Cohäfi nsbe-hauptung fo energifch, dafs ße zwar als Darnpf, aber nie(für Geh) als Ga t erfqheinen Können , und daher von demDampfzuftande bei Ausgleichung mit niedriger flehendenberührenden Subftanzen (Erkältung, Abkühlung) in dievorige Form zurückkehren, welches bei dem gasförmigenWafler nie (auch der mögüchlten Te nperaturevniedrigungftntt findet,

Mehrere dampfförmige Flüfligkeiten bilden bei der Er-kältung Splüroiden, deren Hülle tropfbar fliilfig ift, dieaber vom unveränderten Dampfe erfüllt in obiger Geftaltauseinander gehalten wird, Man nennt diefes Nebeneinan*derfeyu des Tropfbar- und Dampfförmig - Flüffigen — Dunfi,(mitunter auch Rauch). Beifpiele der Art gewähren der, Nebel, der Waflerdunft des erhitzten W'aflers bei um geben-der kälterer Luft, u. m. a. (Man vergleiche hiemit einekleine Abh, von mir; Beiträge zur Phyf, und Chemie, inVoigts Magazin dev Naturkunde IX B. IIII St.) Wird hin-gegen Dämpf von einem, zwifchenFlüflig- und Rigide- feynfchwankendem, Pägiden ftatt des Tropfbaiflüfligen in Sphä-roidenform umgeben , fo Hellt diefes Gemenge de« eigentli-chen

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