71
verfcliiedenen Arten des Flüffigen vergleichendbrachtet, offenbart fich in dem Tropfbaren unverhülltStreben, mit allem im engen Bunde zu fe.yn, alles1,1 fein Inneres aufzunehmen, und indem es Befriedi-§ Un g diefes Strebens in der mächtigen Ausdehnung alsf^ainpf fucht, diefe aber in den für daileibe leeren
und
eben Rauch dar; Beifpiele geben der Ilolzrauclt, der imAbkfdilen begriffener Spiefsglanz, Zink, Arfenik • Dampfu. m. a. — Aufier diefen beiden nebeneinander liegendenFindigkeiten , geflalten fich ancli Gas und tropfbare Fl Ci fiig-keit in Kugelform, z. ß. Seifenwaflerblalen, vielleicht auchdie Wolkenmafle. Alle diere Gefialiungen des Flüffigen findaber, wie fich aus dem eben getagten ergiebt, keine für fieltfeyende einfache Zufiände deffelben, fondern Produktezweier nebeneinander vorkommender Zuftände — oftmalseiner Subfianz. — Auf die Geririnung des Dampfes zumTropfen gründet fielt die Deßiilation. —■ Bei jeder Zufiands-anderung einer gegebenen Subfianz wird zugleich ihr inne-res (cliemifches) Verhältnifs ein anderes, weil fie felbffdurch die Veränderung des Zufiandes eine andere wird. Soerfcheint das laufende Queckfilbpr mit fchwachem, dasdampfförmige hingegen mit deutlicherem cheinifcllcn Wer*the, (mit dem der Alkalien oder Baßfche) — das rigide(eisfOrmige) Waffel’ mit dem Wertho der Säure, das dampf-förmige mit dem entgegengefetzten des Alkali (oder derBale). (Man vergleiche JWinterls angeführte Schliffen undmeine Materialien etc. B. I. S; 201. lind DiflertA. pr. ven.leg. S. 7 '—* 4 < J^oigts Magazin 5 H, 1305.. Aber als völ-lig entfchieden kommt diefe cliemifche Differenz im Gafez ur Ausfprache', und bewährt hierdurch zugleich obigenSatz, dafs die chemifclie Sphäre nur im vollendet Flüffigen,■Wo alle.Aeufferlichkeit verfekwunden ift, als vollkommengefetzt erfcheine.)