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Grundriss der Chemie : zum Gebrauch seiner Vorlesungen entworfen von K. W. G. Kastner
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und kalten Räumen nicht findet, gellt cs rucliend wiederin dem Inneres zurück, und .fammelt lieh fo wieder,indem es zum Tropfen gerinnt. Im Gafe -hingegen iftdie Expanfion aufs höchfte geftiegen und als folchefixirt, es ift-nicht an die, den Dampf erhaltenden äuf-feren Bedingungen gefeifelt, fondern unbefchränkt alsExpanfibles beharrend. Dampf' und unweit flinkernoch- das Gas lind der Bewegung zum Lichte fähig,aber es ift diefes ihr liöchfter, fie erfchüpfender Kraftauf-wand, denn in demfelben Momente, in dem das Gasauf der einen Seite feine ideelle Form entfaltet, unter-liegt es auf der andern Seite der lieh wieder freierhebenden Cohäfion, und gerinnt, fcheinbare Mittel-ftufen des Nebels und Ilauchs durchlaufend, zum Tro-pfen *)..

§• 9 *

Man pflegt fonft auch Dampf und Gas unter der Benennungelafiifclie Fiüfngkei en zu begreifen und Fo von dem Tropfba-ren 2pi unterfcheiden; allein da man dem letzteren dochnickt alle Elafiicität abrpreehen kann (welches zum Theilfchon felir einfache Verfuche dartkun," z. B. das Abpralleneines in fchiefer RicSitdirg auf eine VWHerfläche geworfenenSteins), wenn man 'anders unter Elafiicität die Fähigkeit,»ach erlittenem Zufammendruck den vorigen Raum wiederzu erfüllen, und unter Federkraft die Fähigkeit, nach ge-fchehener Ausdehnung in einen gröberen Raum wieder denvorigen kleineren einzt nehnien — begreift; fo fcheint mirdie alleinige Annahme diefer Abtheilungsmethode nicht amheften gewählt. — Uehrigens ergiebt lieb fchon aus demobigen, dafs jede Alt des Fltiffigen fernen eigenthümlichenKarakter hat, und dafs man daher das Tropfbarflöfiige nichtblos als xaccliantfch zufammengediye.’i'.en Dampf, und deu

Dampf