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Grundriss der Chemie : zum Gebrauch seiner Vorlesungen entworfen von K. W. G. Kastner
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82
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ftellt werden können. Sofern diefe befonderen einzel-nen differenten Maffen, bei gegenleiiiger Einung (In-

differen-

diefes ira FlüCugen ßatt findet, fo auch fehr wahrfcheinlichim Rigiden (wo gelinge Veränderungen des quantitativenBeftandtheile - Verhältnisses i n der Krvfiallbihlung die be-deutendften Formabweichtingen bewtiken), indem hier nichtdurch blofse Temperaturänderung ein Zufiand in den andernübertragen werden kann, fondern alles bleibend tlxirt ift.Findet diefcs nun aber wirklich ßatt, wird z. ß. die Kielol-erde des Feldfpatlis dadurch verändert, dafs in dem kryflal-liüifchen Feldfpathe Streben nach Eifaflung des Aeuflernumgebenden (welches fich im Rigiden als folcliem durchVereinzelung ausfpricht) rege wird, und dieTer Io zu Por-zellainerde verwittert — von dem kryß^llinifchen Zußandein den pulverigen, und von hier vielleicht durch Quellungin. den geflogenen übergeht, fo iß nian doch wohl berech-tigt anzunehmen, dafs mit dem dem Innern entfprechendeuAendern der Form auch das Innere wirklich, hier alfo dieKiefelerde und übrigen Refullate der Analyfe ihr Verhält-nifs ändert. Ferner iß es nach Berthollet wahrfcheinlich,dafs man nie fogenannte chemijch - reine , d. h. für fich ge-fondert flehende, fondern fiets mehr oder weniger Mifchüngs-oder Einungsprodukte, zweier oder mehrerer Subflanzen,durch oben angegebene Weife zu analyliren erhält; unddann wirft man fich faß nie die Frage auf: wie weit dennein zu analyfirender Körper eicht anorganifch und mithinaus Faktoren von bleibender Form beflelieud fey —- ob ernicht Seiten zeigt, die ihm wenigfieus entfernten Werthdes Organijchen , und mithin auch die bisher von denChemikern faß ganz überfehene andelbar heit des Orga *nifchen (als den für den Chemiker entfeheidenßen Charakter■ deßelbeu) zulichert. — Man beliebe hiemit zu vergleichen, Jiajiners Beiträge zur Phyfik und Chemie, im Voigt's

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