und die Berechnung des figürlichen UmriTses beiderSubftanzen weitläuftig, mit mehreren Sckwb-iskei.-nverknüpft und /ehr oft unausführbar iß., fi> bedientman fich cliefer Methode nur bei ßüffigen Körpern, undauch hier feiten. Man hat diefer Mangelhaftigkeitdurch Anwendung eines hydroltatifchen Grundfatzesabgeholfen, von dem Archimedes zuerft Gebrauchmachte, und der fich auf die Erfahrung ftützt, dafsein verhältnifsmäjsig fchwererep Körper, als das Waß er,von feinem ‘durch Wiegen in der Luft beßtimmten abjo-lutem Gewichte, beim Wiegen im TV aß er Joviel ver-liert, als das Gewicht des vertriebenen ff aß ervolumsbeträgt *).
Hier-
*) Ein Beifpiel mag dielen Grundsatz erläutern. Gefetzt wirhätten einen Körper, der bei gleichem Volum genau fovielwöge als das Walfer ; wenn man dielen an einen (liiereinßweilen gewichtslos betrachteten) faden hängend insWaller tauchte, fo würde man um ihn — für das Unter-finken Iclrützend — zu halten keinen Kraftaufwand nöthighaben, weil er vom Waffel"-vollkommen getragen wird,denn dieles würde mit gleicher Kraft auf ihn wirken, alswie auf eine fie berührende Waflermafle, deren Stelle derKörper eingenommen, welche ße als folche im Gleichge-wichte erhält (Liquida non giavi ant in propriis locis). •Denken wir uns nun, dafs obiger Körper mit Beibehaltungfeines vorigen Volums fcliwerer würde, als er zuvor war,fo wird das Waller immerwährend noch iortfahreii, demGewiclitstlieiie diofes Körpers das Gleichgewicht au halten,welcher dem Gewichte des durch ihn (hei feinem Hinab-linken) vertriebenen Walfervolums gleich iß, fo dafs beimEintauchen des Körpers nichts als der Ueberfchuls des an-fangs