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Grundriss der Chemie : zum Gebrauch seiner Vorlesungen entworfen von K. W. G. Kastner
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133
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Hierdurch läfst fleh das Verhältnis zwi feilen demG e\vichte eines gegebenen Körpers und des Waffersgleichem Volum beftimmen, und To dient diefeFlüffxgkeit zum allgemeinen Maafsftabe und als Mittel,n,ri die Dichtigkeiten der übrigen verfchiedenen KÖr-P et Unter ficb und zum Waller vergleichen zu können.

Uiiterfuchungen diefer Art bedient man fich bei ri-S'den Subftunzen der h-ydrojiatijchen ff'aage, und des^ckolfanjcken oder auch Fahreiiheitfchen Areometers,jedoch kann letzteres auch bei flülügen Subftanzen an-gewendet werden , deren Dichtigkeitsverhältnifs gegendas Walfer fonft am beiten durch die geivöhnlichen Areo-meter , und bei beträchtlichen Quantitäten mittelft Ku-geln von mafliven Elfenbein oder Glas, die an dieSchale einer genauen Wage mittelft eines PferdehaarsFefeftigt werden, beftimnit wird. Man wiegt einefolehe Kugel durch Gewiclitbefchwerung der andern^agel'chaale erft an der Luft, dann im Waller, wobeiJuan den erlittenen Verluft bemerkt, und nach mög*

1 chfter Abtrocknung in die zu beftimmende FlülKg-l'eit, wobei wiederum der Verluft angemerkt wird;diefer letztere Verluft, durch den erftereu dividirt, giebtdas gefuchte fpecififche Gewicht. Es gründet lieh die-fes Verfahren fo wie die Anwendung der Areometera uf obigen hydroftatifchen Grundfatz; — fpecififcli-^‘chtere Flüffigkeiten leißen dem einfenkenden KörperWenig er Widerftand, als fpecif. fcliwerere (es wird

daher

glichen Gewichts auf die Wage wirken wird, worausdenn der obige bydrofiatifche Grundfatz licrrorgebO-