§• 20 .
Sofern aber faft alle chemifche Differenz durchUebertragung oder Rinbildung von Oxygen und Hydro-gen (unter den S. iii. angezeigten Geftaltungen) inden übrigen Subftanzen erzeugt wird, kann das Ei-nungsftreben der Heterogenen, zwar unter fich ftufen-weife Unterfchiede erleiden —> indem die eine oder an-dere befonderc Bafis ihr Oxygen oder Hydrogen , oderWenigftens den Werth derselben Jiärker oder fchivächer,am qualitativ uni quantitativ grösserem oder geringe-rem Verhältuijre, bindet und behauptet, — jedoch kannnie eine abfolut ausfchliersliche fpecififche Anziehungirgend einer individuellen chemifchen MafTc gegen eineandere ftatt finden, wodurch die Anziehung der übri-gen gleichzeitig damit in Berührung gebrachten Sub*itanzen gänzlich unterdrückt würde, Jo fern das, waseigentlich' chemijche Anziehung in beiden Jich Berühren-den Jetzt , in allen chemifchen Differenten, doch immerdafjelbe iß, obgleich es ftufenweife quantitativ undqualitativ Unterfchiede erleiden kann, und wirklich inden individuell verfchiedenen chemifchen Mafien er-leidet. Berthollet *) war es, der durch Beobachtungen
gelci-
wit cücfer abfoluten chemifchen Neutralität zu crfchemon,relativ ift hingogen diejenige der fogenannten neutralenSalzvei Bindungen — und ficta dom einen überwiegendenBcftaudtheile mehr oder minder untergeordnet, und fo def*lau Werth in gleichem Maafse behauptend, srfcheinen di«jnetallifchen Salze, u. m. ähnl. Produkte«
*) Man vergl. §, i. in der Not« S. 7,