Differenz, während B für jenen Temperaturgrad nochganz unempfänglich ift, und daher in feinem Zuftan-de, den es in der Mifchung hat, auch dann beharrt,Wenn A fo verändert worden ift, dafs es nicht mehrdamit verbunden bleiben kann. Selten wird jedoch dganz von B ,auf diefe Weife getrennt, gewöhnlich be-hält B noch ein Minimum von A zurück. — Das Re-fultat einer folchen Zerfetz ung ift dann dem ähnlich,welches Bergmann durch feine Wahiverwandtfchaft zuerhalten glaubte, aber die Urfache, warum es fo aus-fiel, liegt nicht, in Wahl, d. i. in fpecifiker Neigung,fondern urfprünglich in dem in jedem Individuum (al 3folchem) verjchiedenen PVäTmeerregungsfähigkeit oderWärmecapacität, Und der daraus refultirenden Verän-derung der Stufen der Thätigkeitsäufl'erung *). — Oft-mals kann auch die grofse Menge einer Subftanz derAnziehung einer dritten Eintrag thun, jedoch dürftediefe Beeinträchtigung wohl in keinem Falle jene dritteSubftanz ganz von der Wirkung ausfchliefsen, und Todie Anziehung derfelben —o fetzen ; die Erfahrung undobige Deduction der Urfache des-Einungsftfebens (§. 19.)widerfpricht einer folchen Vorausfetzung; Schwächungdes Grades der Anziehung kann fowohl hiedurch, alswie auch durch vorangegangene Sättigung (S. 62.) .be-wirkt werden, aber gänzliche Unterdrückung der An-
■ ziehüng
*) Etwas Aehnliches findet man fchon in den Bemerkungenüber Temperatureinfluß auf die chemifche Verwandtschaft,von Guiton und Garlolin; man vergleiche: Gren's Jöurn.d. Piiyf, B. L S. 339 — 245, u. B. IV- S. *20-330-