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Grundriss der Chemie : zum Gebrauch seiner Vorlesungen entworfen von K. W. G. Kastner
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211
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tu meckfein, alfo um feine eigene elektrifcke Axfe fich zudrehen im Stande ift, und dafs er einer jeden Aufforderungvon beftimntten elektrifchem pp'ertk» (z, B. entfchiedenoder — £) mit der entgegejigefetzten aus fich felbfl ent»wickelten Elektricitiit zu folgen vermag. Ein Verhältnis,welches befchränkter in den chemifch differenten Maßen,und freier oder von gleichem Stcigernngsvverthe in denmagnetifchou Subftanzen dargeßellt wird. — Nach Ritterwird eine elektrifirte Goldnadel magnetifch, daflelbe wer-den wir fpäterhin beim Queckfilber bemerken. DerfelbiPhyßker fügte zwei heterogene Metalle (die durch blofsoBerührung entgegengefetzte Elektr, erhalten). — Nadelnvon Zink und Silber io zufammen, dafs ße mit dem Fü-gung?-und Schwerpunkte auf einer Nadel frei fchwebendin horizontaler I-age hingen, und falte fie magnetifch pola*lifiren, d* h. lieh der Richtung der Erdpole gleich (teilen,(Einigen meiner Freunde wollte diefer finnreiche Verfuchnicht gelingen). Daffelbe beobachtete er an einer kleinen,eigends dazu gemachten, in gleiche Lage gebrachten gal»vanifchen Säule. Von dem Eifett ifi e» bekannt, dafs e*außer Mer Berührung des natürlichen Magnet's (der, nachJ>Vertier , auf der Halde erß magnetifch wird, und nachGmelin in Sibirien , von der beiten Stärke, in unbeträchtli»c hen Tiefen , und an denen von Moos bedeckten, und derLuft blof» gehellten Felswänden, gefunden wird. Vergl.'Steffens Beiträge und JVallerius Mineralfyfi. II Th. BerlinI7S3-) Durch Streichen und blofse Berührung (z. B. glü-hend Eifen auf einen Magnet gelegt, erhält die entgegengo-fetzten Pole deffelben, und andere äußere Erregung, z. B,Schlagen, Hämmern, Feilen, 1 Stoffen gegen die Erd;, Ein-flufs der Atmosphäre, abwechfelnde Erwärmung und Er-haltung etc. auch durch Elektricitiitserregung magnetifchwird. Etwa» ähnliches fcheint auch bei dem Nickel undliobold ß»tt finden. (Von dem letzteren Metalle ver-fertigte pFmtl und Landriaui —- ktinßlich« Magnetua-

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