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Grundriss der Chemie : zum Gebrauch seiner Vorlesungen entworfen von K. W. G. Kastner
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dein — und eigne Beobachtungen zeigten mir, dafs einStreifen Kobeldmetall , ifolirt der Einwirkung der elektri -fchen Erregung einer Elektrifirmafchiene ausgefetzt, einemkünftlichen Magnete bett’er folgte, als wie itn nicht elektr.Zufiande).

OhnBTachtet einer bedeutenden Aehnlichkeit des elektri -feilen und magnetifehen Verhältnifses , mufs dalTelbe dochnicht mit einander verwechfelt werden. Das letztere wirdk. B. durch Erwärmung gefchwächt, während das elektr.erhöht wird; und dann To lallen lieh in einem wirklichmagnetifehen Körper boidePole nicht trennen, ohne wieder tneue hervorzurufen, und überhaupt nicht ifolirt drrlte.len.— Das magnetifeke Verhältnifs, als folches, tritt überhauptals Längenphänomen, oder Steigerung innerer Thätigkeitnach linearifcher Richtung auf, fo dafs lieh an zwei gege-benen Enden (auf ähnliche Weife wie bei der elektrifchen"Vei theilung) die ftärklten Ausdrücke des magnetifehen An-ziehungsftrebens, unter Gefialtung der beiden — den Erdpo-len entfprechenden — Pole, darftellen ; zwilchen welchenolingefähr in die Mitte der fogenannre Indifferenz - oder Ru-hepunkt fällt, und zwifchen diefem und den Polen , nachjeder Richtung und Seite zu (laut J'Veber's Beobachtungen)unendlich viele kleinere zunehmende Palarillrungnn fich ge-llalten. Wird daher ein natürlicher Magnet (ein Eifenerzoder Eifenftein 50—go Pfund Eilen im Centner enthaltend,von eifengraiier, zuweilen röthlichbrauner, oder weifslioht-grauor Farbe fein und grobkörnig vorkommend, oftmalsauch in Form ltninfeckiger Granaten in viele Foüilien eia-gefprengr, Vergl. Karftens : Mineralog. Tabellen. Berlin I8o v — Der Name deflelben toll von der Stadt M a gnefiain Lydien (— Heraclea) abftammen, wo man ihn zuerfi ge-funden haben foll) in mehrere kleine Stücke zerßofseti, oderein kiinfilicher M. zerbrechen, fo pulverifirt jedes einzeln •Stück, wie diefes bei dem gröfseren der Fall war, nur dafs

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