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Grundriss der Chemie : zum Gebrauch seiner Vorlesungen entworfen von K. W. G. Kastner
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215
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Polen zweier Magnete, und fand, dafs durch eine folcliebefummle Aufforderung zur Polarifirung in den meiftenKörpern das rnagnotifche Verhäitnifs eintritt; namentlich,trat diefer Fall ein bei Nadeln von — Gold, Silber, Ku-pfer, Blei, Zinn, Glas, Kreide, Thierknochen, Holzern. —Auch gehören hichsr die Beobachtungen eines W* Andron,(im I B. des Roy. Mag. S. 23.) Cavallo (Philofoph. Trans-act for the Year 1736- P- E S. 62. u. ff.) u. a. über den Ma-gnetism und die Polarrichtung des 71 Teßings u. e. andererSubftanzen, aus denen man zum Theil folgerte, dafs auchdas mögliclift kloinfie Minimum von Eifen, welches einerSubßanz, z. B, durch blofses einmahliges Berühren — bei»gemifcht werde, diefelbe Folgfamkeit gegen den Magnetetc« begründe ; da doch aus (tiefen Veduchen fo ziemlichklar hervorgeht, dafs das mit Eifen nicht fowolil durchfubfianzieüe Mitiheilung, als vielmehr blofs das ihn) ei-geuthümlicha magnet. Verhäitnifs auch in den von ihmberührten Körpern erregend gewirkt habe! Ja nach eini-gen Beobachtungen des Prof. Forda, worden, aufler demEifen (von dem cs bereits oben erwähnt wurde) auchmehrere andere Subftanzen, z. B, Steine, Kalk etc. voll-kommen magnetifch —■ fo dafs fie . iinmagiietifclies Eifenanzogen, und gleichnamige Pole abftiefseti — als fie durchden Blitz von der Kugel dar Kirche des grofsen bymna-fiums zu Jlom nbgefchlagcn worden waren. Haffelbs be-obachtete der Pater Breislak zu 71 om an einer vulkani*feilen Schlacke. Vergl, Lichtenberg's Mag. fortgef, vonVoigt. B. IV. St. IV. S, 34, etc,

Wird ein Stück Eifen mit einem Pole eines Magnet»öberftviclien, fo erhält es anfänglich an demjenigen Er.de,wo man den Magnet auffetzte., den ungleichnamigen Pol,liat man aber das Ende erreicht, fo werden beide Pole desEifens verwechfelt, das elftere Ende hat den gleichnami-gen , da* letztere den ungleichnamigen Pol erhalten. Beug-

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