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Grundriss der Chemie : zum Gebrauch seiner Vorlesungen entworfen von K. W. G. Kastner
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252
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gcnden erfien Entladung, mit ungewöhnlicher Heftigkeit;Der thätigc Zuftand der Säule läfst Geh manchmal durcheinen, in ihrer Nähe ziemlich deutlichen MeCallgerüch be-merken ; auch hört man während der Wirkung— befondersbei Säulen, deren tln/Ege Leiter Salze enthielten — ein anhal-tendes, knitterndes oder praflclndos Geräufch. — WährendGewittern wirkt die Säule fiärker, als wie aulTer jenenZeiten, und dies bezeugt das oben bemerkte, i gegenteiligegleichzeitige Eingreiffen der allgemeinen Erdentbätigkeiten. —Im Allgemeinen verhält Geh übrigons die Gefammikrafteiner Säule zu der einfachen Kette, wie die Anzahl der, inihr verbundenen Ketten zu eins. (Vergl. oben). Zieht manwirkfamo Säulen durch Waffer, fo werden fie beim erüma-ligen Durchziehen gefchwächt, hingegen beim mehrmali-gen, ferner nicht verändert, Leidner Flafchen und elek-trifche Batterien laiTen Geh fahr bequem durch galv, Säulenladen, wenn man die äußern und innern Belege gehörigmit den Polen derfelgen verbindet; die Entladung der galv-Säule und Ladung der Leidn. Fl, gefchieht, nach Flitter, beieinmaliger Berührung, Eine Säule von 600 PlattenpaarenVon Zink und Kupfer mit Kochlälz, Lakmus und Galle ge-baut, vermag eine electr, Batterie von 34. Quadr. FufsBeleg, vollfiäudig zu laden. Wurden Zink und Silber, GattKupfer, angewandt, fo reicht man fchon mit 400 Schich-tungen, denn eine Säule von ßo Zink und Silberfckichtun-gen, erhält Geh in allen Wirkungen fo ftaxk, wie eine von120 aus Ziuk und Kupfer gebaute.

Nach Ritters Verfuchen und Berechnungen giebt es fürjede gogebene Breite der Säule eine beüimrale Lagenzahl,mit deren Ueberfclireitung die. Action wieder abnimmt.Umgekehrt giebt es aber ein Verhältnifs der Lagenzahl zurBreite, nach welchem Geh die Action der Säule ins Unend-liche fort treiben läfst. Es geht diefes Verhältnifs aus einerVerrechnung von jedesmaliger Spannung and Leitung lehr

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