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es bei der fiedenden Schwefelfäure nacb Pf, ftatt fin-den, wenn man fie mit erhitzten zerftückelten Iiiefelnfchiittelt,' welches Leuchten dann wahrfcheinlich durchblofse Friktion (vergl. oben) bewirkt wird. Aehnlichverhält lieh der ftark erhitzte, fehr leicht entzündlicheDampf der mit Kräutern oder mit Schwefel u. dgl, ge-kochten Ocleund etwas der Art bemerkt man auchdes Abends an dem gasartigen Ausllufs der Blume desJD'ptamnus albi.s, und (nach v. Scützs auch *) an derPhytolocca decandra.
§♦ 30.
TrommsilorfJ's Journ. der Pharm. B VIII. Das Glühender Körper, durch Erhitzung bewirkt, zeigt fielt in vetfehie-denen Nüancon, vom dunkel Roth glühen bis zum vollkom-menen pPeifsgliihan und i t ein wahres Leuchten.
Das vorhin erwähnte Gefärbterfcheinen der Flamme rührtgewöhnlich Von mehr oder weniger aufgelöfien, fremdarti-gen, tbeils verflüchtigten, theils xnechanifch mit fortgeiiffe-nen Theilen her, — z. B. erhält der brennende Weingeiftdurch Kupferfalze, falpeterfauren Talk und Natron u. m. ».eine grüne oder blaugrüne Farbe, falzfaurez Kalk färbt def-fen Flamme feuerroth, falzfaurer Strontian karminroth;mancher Flamme oder anderen leuchtcndon Msllo ift cs aberauch eigentliümlich und bezeichnet bei ihnen das noch nichtvollkommene Erringen vollendeter Leuchtung. — Umdurch Erhitzen zum Leuchten zu kommen, erfordern dieverfchiedenen Körper einen mit ihrer Flüchtigkeit hoTre-fpondirenden Temperaturgrad, z . B. Phosphor leuchtet nurei lt, wenn er bis zu go° R. Schwefel, wenn, er zum Schmel-zen eihitzt iS.