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§• 30.
So wie das Auge und die Luft — zufolge der Un-terfucliurig des vorigen § — durch bereits leuchtende K ör-per zum Milleuchten gebracht weiden kann, auf gleicheWeife findet diefcs auch bei denmeiften mehr oder min-der durchfichtigen, bei den.weifl.en und zum Tlieil auchbei gefärbten Subftau^en ftatt, welche vermöge diel'erEefchaffenheiten einer folchen Erregung fähig find, alswie zum Selbftlcuchten erforderlich ift; die Art dieferErregung geht rein von der geiftigeren unkörperliche-ren Seite der Dinge aus, und fprichl bei den erregtwerdenden Körpern auch vorerft nur diele Seite an —und genügt lieh entweder hieran, oder zieht gewöhnlichdie Aenderung der anderweitigen (chemifchen) Ver-hälmifse folcher Individuen nach fich.
Das allgemeinfte Eeifpiel der Art bietet unfere Erd-almosph re dar, die fowohl von der leuchtenden Sonne(wahrfcheinlich von deren Atmosphäre, denn die Son-ne l'clbft fcheiat nach neueren aftronomifchen Beobach-tungen ein dunketer Körper zii fej n), als w r ie auchvon dem, von der Sonne felbft erregten? und daher weitfchwacher leuchtendem Monde, und von den übrigenWeltkörpern z .ir Mitleuchtung geradlinicht, von derFläche es leuchtenden Körpers in alten Punkten aus-W'irkend erregt wird, und dadurch ihr Hellfeyn be-gründet. Dalfelbe ift a.n Meerwalfer und anderemSalzwaffer am Bononijchen Steine, Balduins Phosphorund Marggrafs Leuchtßeiu, feit der Entdeckung die-£91 Subßanzen beobachtet worden, außerdem aber auch
feit