Buch 
Wittenbergs Denkmäler der Bildnerei, Baukunst und Malerei / herausgegeben von Johann Gottfried Schadow
Entstehung
Seite
15
JPEG-Download
 

15

«in« Vnlg-.a, j.doch -n «in«. Sttte « 3 cf«i)I»fscn, d.« f.« ni*t >" »» *«» * '

sollte; doch mtu auch bin Mönch- »ich« b-glo-t» d-.-uf, fl- mhmm s» ,h» -st « S' d l 1ihm:dnsiich. dn.ch Studircn, s°n°»i> durch B.ttM »°» » "' E "" »» ^

,i Mönch das Kloster b-ff-n> b-lst-" - «»«« 3* 9 ' |W *L lf s ,l ® a()t

g-«ch -r sich <« hab. s-m l-ss-n, jeden Dienst i» erfüllen, den

ii». sag. -r, ein frommer Mönch bin ich gewesen und so gestreng, im.m-n Ord n gch-st-r^ °-ß

ichs sagen darf; ist je ein Mönch in den Himmel kommen durch Moncherey, s ^

hinein kommen sein. Das werden mir zeugen alle meine Klostergesellen, die mic ^ 9

denn ich hätte mich. wen« es länger gewährt hätte, zu Tode gemarter J »fl" 2

Lesen und anderer Arbeit." - Die innere Seelenqual und die äußere Anstreng 9 ^

auf das Krankenlager, er hatte sich fest eingeschlossen, man mußte seme Ze e

chcn. Hier soll ihn besonders die freundliche Zurede eines alten Klosterbruders r

selbst gebracht haben, der ihn mit seinem beunruhigten Gewissens auf das apostolische

Nachdem er 2 Jahre alle Prüfung des Ordens bestanden, empfing er am^nntage^an^1507 feierlich die Priesterweihe, so daß er nun selbst Ohrenbeichte hören un ^ eingeta«

te. Mik seinem Vater war er nun schon wieder versöhnt, er hatte ihn zu sden:nun da ich, schrieb Luther , meine erste Messe sollte halten, und dem V g

zu meiner und Gottes Tyn &«* *»sd,<inen, da kömmt er geritten mit 20 Pferden m E - ft

schenkte mir 20 Gülden." Aber die Priesterweihe konnte Luther » nicht die Weihe der lslgeben, deren er bedurfte.Mein Wcihbischof, schreibt er, v« » mich r«m «achte M

mir den Kelch in die Hand gab, sprach auf lateinisch zu mir: Nunm " »narret und

für die Lebendiaen und Todten. Daß uns da die Erde nicht verschlang, das war ungerecht und

ÄÄ-C-*- * "M **»

stiner in Deutschland . Herrn Johann von Staupitz '), <m ©»«

hatte ihm zum öftern seine Noth geklagt, und Staupitz-hatte ihn t ) ^ aus

rechte Sünde, sagte ihm Staupitz , hat Jesus Vergebung erwor . , ^

jedem Humpelwerk Sünde. Gott hat dich zu etwas Großem ersehen, aus Weich l

richtet er dir diesen Kampf an, damit du frühe geübt werdest." - flTZTtTzltKlosters hatte Herr von Staupitz Luthern näher kennen gelernt und empfahlfürsten Friedrich dem Weisen für seine neu errichtete Universität Wittenberg «1 J ? jnelosophie; er nahm im Jahre 1508 diesen Ruf an« der anfänglich wenig era, jst

Lebensweise und sein Studiren hatte, da er nach Wittenberg als Mönch gmg und Z ^

» f em d°"ig°n Augustinerkloster bezog. Erst dann^ begann Luther ,n den

seiner ihm angemessenen Wirksamkeit zu treten, als er die Kanzel betrat, er e ide durch seine biblische Predigt so sehr, daß die Bürgerschaft ihm die Ste

sag. von Staupitz :er war ein teurer Man«, und ^ey gr7,

sich hören tassen wie ein Belehrter, sonsern auch al« ein Mann ver 2veu, r i >

Jen Leuten gegolten.