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Johann Jacob Woyts ... Gazophylacium medico-physicum, oder Schatz-Kammer medicinisch- und natürlicher Dinge ... / Johann Jacob Woyt ; mit Fleiss übersehen, verbessert und vermehret von Johann Ernst Hebenstreit
Entstehung
Seite
1327-1328
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IZ27

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Zu den blauen Marmeln gehöret etwa auch derLasurstein, welcher der Cyamis, oder Kornblum-farbene Marmel des plinii seyn möchte.Der zuerst gencnnte Marmel hrach ehedem beyder Stadt Carystos in Euböa, woher ihm auchder Nahme gekommen ist. Die Poeten habensowohl auf die Farbe dieses Marmels, als aufdie Lage der Stadt gesehen, wenn sie Carystosso gern mit Beywörtern, die von den Wellenund dem Meere hergenommen sind, belegt ha-ben. Dieses Marmclsteins Farbe wird mitdem hohen Meere verglichen. Auf der Höhe aberfallt die Farbe des Meereseher ins blaue, alsins grüne, wie es wohl naher gegen das Landzu scheinen pflegt. Es ist demnach ein Irr-thum , wenn domütius' calderinusdie Worte des statii von dem Porphyrverstehet, dahero, weil das Meer bey den Poe-ten purpurfarben genennet werde. Schwär-r;e Marmelsteine waren, der Alabandische, derLucullische, der Probierstein, der Basalt. Je-tzo nennet man, was schwartz ist, beynahe ohneUnterscheid, nero antico, oder Pietra Parago-na. Der schwache Marmel brach ehedem inAsien, Egypten rc.

Ferner waren nicht einfarbige, sondernfheckichte alte Marmelsteine, so viel manvon ihren Nahmen aus den Beschreibungenund dem Augenscheine finden tmd vermuthenkann, folgende: Im rothen, mit kleinenweifsen pünctlein besprengt, der Porphyr,von dem oben: welcher auch der weiß gefleckteund der klein getüpfelte rothe Marmel etwan

genennet worden ist. Cr brach in den oben

gemeldeten Marmelbrüchcn. Im weijsenund gelblichren, mir rochen und insrunde laufenden Adern, der AsiatischeMarmel, von Synnada , den mall bisweilenauch aus Irrthum den Egyptischen zu nennenpfl-gt. Don diesem ist auch oben schon ge-handelt worden. Es benennet ihn statiusvon der Betrübniß des Ortes, wo er brach.

Dieses zielet auf die Fabel vom atti S) w ;stn Blut den Stein bespritzet habe.grünen, mit ltchrgrÜncn Flecken, ninahe viereckicht, sind; der alte wahre sskW.tin, wie man ihn anzieht; oder vichchsonst ein Lacedämonischer Marmel, vondo,auch oben. Im grünen, mir weiß»pünctlein, ist vielleicht eine Art des rchten alten Serpentin, und wird unrecht W«,nigen für Granit angesehen, und vo» and«auch unfüglich grüner Porphyr genennet,grünen, mir weissen geschlungeiim^

; dern , der von den Kaysern Augusto und K berio benennte alte grüne Marmel, aas %

I pten, welchen man ohn Unterscheid von; ebenfalls verde antico zu nennen pflegt, Mbleifarbenen Flecken , in grün oberblarr, da bisweilen auch andererFarl>e»Mplein mit unterlaufen, der von der T:>idt 6i)t-ne des innersten Egypten also beneiilite Ze-nites, oder Orientalische Granit, Dichtwird auch in rotb schwary Ietüpfelk zt-funden. Daher er auch von der Fache >»andern Griechischen Nahme» überkomiimi lit-te, welcher in Latein angeführet wird, tiiiMlgeschrieben werden soll, nicht PyropoecfaPsaroniön, ist noch ein anderer desselben Mme, nach bellonii und anderer Gür-ten Meynung. Im fchwaryen, m;c gel-ben Adern und Tropfn, Manuel«Theben. Im fchwaryen, mit wtlßliFlecken rmd Adern, Marmel ausW,der Proconnesische Marmel, der Mr?-weisse Marmel. Es giebt auch aMk»!»Marmel, welche nicht also leicht erkanntden sönnen, weil noch nicht gesunden ß! welche Nahmen aus alten Schriften a«fl«j passen. Man hat zweyerley Marmel,grossen rothen Flecken in gelb, deren tin*Settc bal'e, der andere Porta, santawird. Es ist zu vermuthen, daß selchet

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mel in Aethiopien brachen, weil nach