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Johann Jacob Woyts ... Gazophylacium medico-physicum, oder Schatz-Kammer medicinisch- und natürlicher Dinge ... / Johann Jacob Woyt ; mit Fleiss übersehen, verbessert und vermehret von Johann Ernst Hebenstreit
Entstehung
Seite
1407-1408
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Exempel der Heßischcn Cisenminern angetroffenwerden, zu entscheiden. Ein anderer, und fasterstickender Geschmack ist in den AllaunhaltigenErden, und in den übrigen selbstwachsendenAllaunarten, dem Feder-und Schieferallaun,so daß dadurch, wenn eine Art Aniiant dem Fe-derallaun ähnlich ist, der Unterscheid deutlichgemacht werden kann. Nach dem Urtheil desGeschmackes untersuchen wir allerhand fetteund magere Erden, so wohl auch gegrabeneGaltze, welche, nach dem Exempel des rothenund grünen, der Farbe nach, unterschieden zu !seyn, das Ansehen haben möchte. Auf gleicheArt lehret der Geschmack, daß die Bergart, ausweicher in Venedig der Borax zubereitet wird,ein schicfrigtes weiffes, dem Fraucnglaß ähnli-ches Wesen, den Nahmen eines gegrabenenGaltze.s verdiene, und man erstehet, daß solchenicht ohne Ursache von mercato ein selbst-wachsender Salpeter genennet werde, es seydenn, daß man, wie cjes alvinus da vor-gehalten, und wie die Proben zeigen, glaubenwolle, es werde der Borax, wie er ist, so gleichgegraben.

Die natürliche Zuneigung der eisenhaltigenSachen zu dem Magnete, hat allerhand Unter-suchungen, durch welche man den Gehalt derErtzte erforschen können, den Weg gebahnet.Nicht allein der Magnet selbst offenbahret sichdurch diese seine Kräfte, maffcn er, wenn erdecb und gediegen bricht, so gleich, ohne ferne-re Zubereitung, wenn er nur in eine gehörigeLage nach dem gebracht worden, das Eisen an-ziehet, sondern wir lernen auch durch des Ma-gnets Beyhülfe allerhand Vergärten erkennen:Daß der braune Stein, eine eisenhaltige verg-ärt sey, daß die sogenannten schwachen Eisen-granaten dem gediegenen Eisen sehr nahe kom-men, daß der goldhaltige Flußsand mit Eisen-theilgen geinischet sey, daß allerhand Kiese ei-senhaltig sind, daß die warmen und sauren Ge^sundbrunnen in ihren Grunderdcn Eisenkheilgen

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besitzen, erforschen wir durchdenMoM, m,seit erwehnte Dinge mit einiger Zubmii«,oder auch von freyen Stücken demselbengen: Eine etwas ähnliche Kraft besitze» tj,Agtsteine, und alle edlen Steine, nach wch«sie, wenn sie warm gerieben worden, lGSachen an sich ziehen, woher einemEdelsteine von oioscouivn der Nahme derFedern anziehenden Lyncurs gegeben werte,mit welchen-der sogenannte Aschendrecker, tbctder Lurmalin, welcher, wenn er warm m-den, Asche an sich ziehet, verglichen tretekönnte. Ausser dem ist ein jeder omchÄ,nach seiner Einbildungskraft, und demUmgänge mit gegrabenen Sachen sich Mallerhand Mittel des Erkenntnisses.aH-denckcn.

In der Abtheilung unhaltbarer Geim se-hen wir bald auf die gewöhnliche ÄHte-selbcn, bald auf ihre Lagerstätte, mitte Art,nach welcher sie gefunden werden, Kid«ihre Harte, Farbe und Gestalten. Aa»kennet die edlen Sterne, theils an ihmUmfange, und der angewiesene» Gröft, Wan ihrem Lichte, und endlich an derMwelche der Feile widerstehet. Da»m»daeplinius denen Edelsteinen das vertrMAnsehen in einem kleinen Cörper MilsstEs giebt harte, und der Feile widerftck^Steine, welche darum nicht edel sind, laftgehöret auch der innlandischt EistnlM^sültes, und die alten Marmel, damcchktdiejenigen Steine nur edel gencnnet irate,welche nebst der Härte und Seltcnhni «»vortrefliches Licht haben; Unter dcne»Deignet man den ersten Rang detienstiiiss"^welche Harte und .Durchsichtigkeitden nächsten Grad der Würdigkeitdie Steine, welche, nachdem sieworden, eine schönglantzcnde Flachs {Ctuen, sie mögen nun halb dmchjichng'dunckel, und nicht durchscheinend