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#(rW . Indem wir die durchsichtigen Steine(gticnufii, sondern wir von ihnen ab die-Migm Steine/ welche zwar mit schönen Far-lw spielen, aber dabey sehr zerbrechlich sind,B auf bergmännisch Flüsse gcnennet werden.Nr Natur, welche nichts ohne einige förmlicheMmg zum Vorschein kommen läßt, hat jederliil erwähnter Steine eine besondere Gestalt«tgetheilet, und sind so wohl edle, als unedleSterne also beschaffen, daß man von jedem,«ch den uncrfahrnen, einen deutlichen Begriffjüädjcn kann. Es sind aber die Gestalten deriHc» und gemeinen Sterne also beschaffen, daß«ihresgleichen sonst in den übrigen.ReichenllrMlvr nicht findet, dannenhero wir sie, weilsie, ihrem äußerlichen Ansehen nach, mit keiner«ita erschaffenen Sache verglichen werdenhm, ungebildete nennen, dahingegen die«i Wischen oder gewachsenen Gestalten be-jchekrTkeine BDersteme genennet zu mt*ifit pflegen. In allen diesen Theilen der^Kinhiftorie fehlet es uns nicht an ausserlichenfauchen, durch welche wir so wohl demGe-kichich Hülfsmittel verschaffen, als auch derW Eigenschaft selbst erklären können. DieEtcine reden mit uns durch ihre Farben;es aber eine schwere Sache ist, inWeisung neuerlicher Seltenheiten, alte»mebrauchbar zu machen, und dieMuthmas-fan, durch welche wir den Sinn alter Rö-Wr Redensarten errathen wolle», in der^-«lichen Historie insgemein zweiftihaftig»Ist können wir, was die edle» Steinein vielen Stücken die alten Mcy-"gai nicht ergründen, dannenhero es besser''Edelsteinhändlern, als mit Philosophen® cnen durchsichtigen Edelsteinente ei' C ' 1K 3 CUU S zu bewunderndeJ d^'Mlgen unhaltbaren Bergac-^^ren Trtztcn brechen, derenbm em 'rfhi Ct ' CU kleine Glantz und Schön-klttdet in der Be-ste 6chgtz.^nmmcr.
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trachtung dieftr Sachen ei» besonderes Vergnü-gen, und viel Vocrath zu einer weirläuftigenLehre, welche, wie scheuchzer und cA p-pell er. gethan, in Ordnungen zu vertheilen,man Unterschiedszeichen von Gestalt und Farbe'hernehmen muß: da denn sogleich zwey Haupt-geschlechter die gantze Lehre in eben so viel Ca-pitel eintheilen, deren eines die unhaltbaren,durchsichtigen, abgeecktcn, das andere die dun-cfdit. blatterformigen, leeren Vergärten in sichfasset; jene werden (Qttat'tze, diese abcrSpa-khe, auf bergmännisch, geheissc». Man nen-net diejenigen Steine, welche durchsichtig sind,und eine gemessene Zahl der Ecken, so viel auchdccerftlben seyn mögen, besitzen, Crpstallon.Es ist bewundernswürdig, daß eine Art Felsen,der eisenharte Marmel, welcher der Basalt ge-nennet wird, in der Gestalt eckichter Spitzen,eben so, wie die Crystallen erwachse, und hatdie Natur in diesem eintzigen Exempel einesdunckeln unhaltbaren Steines das Maaß derWinckel angebracht, ausser dem man nichts alsCrystallcn in der Classe unhaltbarer Steine mitEcken antrifft, da hingegen verschiedene halt-bare Ertzte, rokhgülden Ertzt, Finngraupcn, Ku-pfer- Eisen - und Schwcfelliesse besagterinassen,nach Ecken abgemessen find. Es ist eine ver-wundernswürdige Menge der Geschlechter undArten in diesem Steincegister, sie mögen beyreichhaltigem Ertzte brechen, oder vor sich ohneErtzt gefunden werden, und sie spielen biswei-len mit sehr prächtigen Farben. Man findet| selten eintzelne Crystallcn, insgemein stehen siebeysammen, und machen durch ihre Menge ineinem Stein, den Quartz, dessen verschiedeneArten durch den Unterschied seines Machthumsbestimmet werden. Einige Ouartze wachsendrusigt, einige sind Saalbänder edler Gänge:Einige bestehen aus klaren Crystallen, anderehingegen sind von angeflogenem Kieß und an-sitzenden Tropfstein, mit einer dunckelen Hautüberzogen, und einige sind mit eingestreuetenUuu n aller-